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Fußball, Oberliga: Meisterschaftstopfavorit Hoffenheim kommt morgen nach Gmünd ins Jahnstadion

Mit der TSG Hoffenheim II gastiert am morgigen Samstag der absolute Meisterschaftsfavorit im Jahnstadion. Dennoch gibt sich der Coach des FC Normannia Gmünd, Lothar Mattner, selbstbewusst und will sich mit seiner Elf nicht verstecken. Anpfiff der Partie ist um 15.30 Uhr. Von Patrick Tannhäuser

Freitag, 18. September 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 44 Sekunden Lesedauer

Die Voraussetzung bei beiden Vereinen könnten kaum unterschiedlicher sein. Während es sich bei den Normannen um einen „normalen“ Amateurverein handelt, fehlt es den Kickern aus Hoffenheim an nichts. Unter Profibedingung soll Trainer Markus Gisdol seine Mannen zum Gewinn der Meisterschaft in der Oberliga trimmen. Die TSG ist übrigens die einzige Mannschaft in der Liga, wo sich die Spieler nur auf den Fußball konzentrieren können. Ohne Chance sind die Gegner deshalb aber dennoch nicht. Dies konnte Aufsteiger Weinheim gleich am ersten Spieltag beweisen. Mit ein bisschen Glück besiegte der vermeintliche Underdog den Topfavoriten. Ebenfalls ein Bein stellen konnte der Kehler FV, der der TSG immerhin ein Unentschieden abtrotzte. Die Punkte ließ Hoffenheim immer in fremden Gefilden liegen. Zwischen der Heim– und Auswärtsstatistik der Badener herrscht eine große Diskrepanz. Im eigenen Stadion stehen vier Siege in vier Spielen mit einer Torausbeute von 17:7 zu Buche, während der Motor in der Fremde noch ein wenig stottert. Jeweils einen Sieg, eine Niederlage und ein Unentschieden weist dort die Bilanz auf. Außerdem gelangen nur drei Treffer bei zwei Gegentoren. Ein Statistik, die den Gmündern eigentlich Mut machen sollte – der Krösus hat auch seine Schwachstellen.
Eine Erklärung für die zwei Gesichter der Hoffenheimer findet FCN-​Coach Lothar Mattner nicht. Er schaut lieber nach seiner Truppe. „Wir sind selbstbewusst und gut drauf. Wir wollen unser Spiel durchziehen“, erklärt er. Mit einem Sieg könnten die Normannen nach Punkten sogar mit der Bundesliga-​Reserve gleichziehen. An die Möglichkeit eines Sieges glaubt Mattner fest. „Wir können am Samstag gewinnen.“ Für dieses Vorhaben wird der Trainer auf seine bewährte Elf der letzten Partien zurückgreifen können. Auch Innenverteidiger Frank Kinkel ist wieder fit. „Frank geht es besser. Er hat die komplette Woche trainieren können“, ist Mattner froh.
Kinkel und Co. könnten am morgigen Samstag in der Defensive gefragte Männer werden, da die Gäste schon traditionell über eine torgefährliche Mannschaft verfügen. „Ich glaube, es wird ein attraktives Spiel“, so Mattner. Nach vorne soll es auch für die Normannen gehen. Aber aufgepasst: Noch steckte in vielen Köpfen fest das Heimspiel der vergangenen Saison, als die Hoffenheimer den FCN auf dem Kunstrasen gleich fünf Treffer einschenkten.
FC Normannia: Gruca, Focali – Göhl, Kasunic, Kinkel, Fröhlich, Bergheim, Mangold, Greco, Catizone, Molinari, Grampes, Glück, Broos, Faber, Römer, Tolbert, Can.

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