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Handball, Württembergliga: TSB Gmünd reist am morgigen Samstag zum zweiten Aufsteiger nach Steinheim

„Wenn man vorne mitspielen will, muss man solche Auswärtsspiele gewinnen“, lautet die klare Ansage von Trainer Rolf Kölle vor dem morgigen Auftritt seiner Schützlinge des TSB Gmünd beim TV Steinheim. Die Begegnung in der Wentalhalle beginnt um 20 Uhr. Von Patrick Tannhäuser

Freitag, 18. September 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
2 Minuten 22 Sekunden Lesedauer

Zweites Spiel, zweite Auswärtspartie, zum zweiten Mal geht es gegen einen Aufsteiger – jetzt fehlt für die Handballer des TSB Gmünd nur noch der zweite Saisonsieg, um von einem gelungenen Start in das Spieljahr 2009/​2010 sprechen zu können. Der zweite Saisonsieg ist ein durchaus realistisches Vorhaben, das sich die Mannen von Trainer Rolf Kölle auf die Fahnen geschrieben haben. Schließlich wollen sie ganz vorne in der Tabelle mitmischen, während Aufsteiger Steinheim schon mit dem Klassenerhalt in der Württembergliga zufrieden wäre. Die Hausherren wurden am ersten Spieltag schnell auf den harten Boden der Tatsachen zurückgeholt. Von Aufstiegseuphorie war beim Debüt des TVS in Remshalden nur in den ersten 20 Minuten etwas zu sehen. Solange konnte nämlich die Mannschaft von Trainer Ingo Tippl mit dem Konkurrenten mithalten und lag sogar anfangs knapp in Führung, doch dann drehte Remshalden auf und spielte Steinheim förmlich an die Wand. Immer wieder kam der SVR durch eine schnelle zweite Welle zum Erfolg. Ein Rezept an dem sich auch gerne TSB-​Trainer Kölle bedienen möchte. „Unser Mittel wird sein, ein hohes Tempo zu gehen“, gibt der Süßener vor. Dank der vielen Wechselmöglichkeiten und Alternativen die der Gmünder Kader seit dieser Saison besitzt ein probates Mittel. Fast gleichwertig kann Kölle seine Jungs auf dem Parkett in unterschiedlichen Variationen formieren lassen.
Über den Gegner Steinheim weiß der Verantwortliche nicht viel. Informationen besorgte er sich über Videoaufnahmen vom ersten Auftritt der Steinheimer in der Württembergliga. Ansonsten ist der Klub eine große Unbekannte. Bekannt ist allerdings, dass die Wentalhalle bei Spielen der Steinheimer oftmals zum Hexenkessel mutiert. Kölle sieht diesen Fakt „eher als Vorteil“. Durch die Stimmung in der Halle würde es den Spielern leichter fallen wach und konzentriert zu bleiben.
Nicht mitwirken kann am morgigen Samstag abermals Keeper Sebastian Fabian, der immer noch an seinen Knieproblemen laboriert. Wie berichtet wurden ihm zwei Wochen Zwangspause von den Ärzten auferlegt. „Es geht aufwärts, aber wir wollen nichts überstürzen“, so Kölle. Angeschlagen sind zudem noch Andreas Hieber und Rückkehrer Moritz Nothdurft. Beide haben Schwierigkeiten mit den Sprunggelenken. Während sich Hieber die Verletzung im ersten Saisonspiel zuzog, erwischte es den Linksaußen Nothdurft in der Trainingseinheit am vergangenen Dienstag. „Wir müssen abwarten, wie es ihnen geht“, bleibt Kölle gelassen, der die Jungs nur einsetzen möchte, „wenn sie Vollgas geben können“. Es ist davon auszugehen, dass beide mit nach Steinheim fahren werden und dort auch mindestens auf der Bank Platz nehmen werden. Neben Fabian wird auch weiterhin Christian Tobias für die Punktspiele passen müssen. Der torgefährliche Rückraumspieler befindet sich nach einer Operation noch im Aufbautraining und soll in den kommenden Wochen langsam wieder in die Mannschaft integriert werden. Nur nichts überstürzen lautet bei Tobias die Devise.
In der abschließenden Trainingseinheit am gestrigen Donnerstag bereitete Kölle seine Mannschaft nochmals intensiv auf den kommenden Gegner vor. Spielhandlungen verfeinern und an der Deckungsarbeit in der 6:0-Abwehr arbeiten stand auf der Tagesordnung für die Blau-​Gelben. „Wir wollen noch an einer offensiveren Abwehr arbeiten“, erklärt Kölle eine weitere Variante für den Deckungsverbund. Dies bedeutet aber keine Abkehr von der bisherigen 6:0-Variante.
TSB Gmünd: Neukamm, Marin – Czypull, S. Göth, B. Göth, A. Hieber, M. Hieber. S. Frey, J. Frey, Schmeiser, Boizesan, Schamberger, Nothdurft, Steiner.

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