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Das 37. Kursprogramm des Gmünder Sport-​Spaß für das Herbst/​Winter-​Semester wurde am Samstag präsentiert

In ganz neuem Ambiente präsentiert wurde das neue Kursprogramm zum Gmünder Sport-​Spaß. Die Auftakt-​Veranstaltung fürs Herbst/​Winter-​Semester fand im edlen Gewand statt. Im weißen Zelt der „Gmünder Schlemmertage“ nämlich. Eine dufte Idee. Von Giovanni Deriu

Montag, 21. September 2009
Rems-Zeitung, Redaktion
3 Minuten Lesedauer

Das zumindest fand Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold, für den es auch das „allererste Mal“ sei, dass er den Gmünder Sport-​Spaß eröffnen durfte, so Schul– und Sportamtsleiterin, Karin Schüttler in ihrer Begrüßung. Und dann auch noch während der „Gmünder Schlemmertage“ – von wegen zu viele Köche verderben den Brei. Richard Arnold taute erst einmal das Eis, den ein paar (viele) Unentschlossene verharrten am Zelteingang, roch es doch irgendwie nach einer „edlen und geschlossenen“ Gesellschaft. Wir erinnern uns zurück, sonst wurde das Sport-​Spaß-​Programm während des Gmünder Herbstes präsentiert – dieser Rahmen fiel also weg. Gmünd ist flexibel, und so profitierten der Sport sowie das Küchenpersonal. „Ein Dankeschön an die Köche, die so rödeln“, winkte der OB in Richtung Küche. Richard Arnold: „Viel Sport, also Bewegung, mit Spaß verbunden passt doch prima zum Schlemmen“, stellte der Oberbürgermeister den „Zusammenhang“ zwischen der Präsentation des Gmünder Sport-​Spaß und den „Schlemmertagen“ her. Kai Nar, der Geschäftsführer der GEK Ostwürttemberg (Sport-​Spaß Mit-​Initiator), pflichtete dem Gesagten bei: „Wir wünschen uns gesunde Bürger, die sich bewegen, und die sich auch gesundheitsbewusst ernähren.“
Zumindest las sich die Speisekarte auch dementsprechend – Kürbiscremesuppe als „Starter“, zur Vorspeise vielleicht einen marinierten Welzheimer Rinderschinken mit Olivenöl und Blattsalat, als Hauptgang geschmorte Ochsenbacken in Schalottensauce, für Vegetarier boten die Spitzenköche ein Pilzragout in Kräuterrahm mit Knödel. Doch bevor einem das Wasser im Munde zusammenläuft, sollte man selber erst einmal die Beine in die Hand nehmen, um sich zu bewegen, laufend, springend oder rennend. Das Programm des Gmünder Sport-​Spaß ist auch in diesem Semester nicht nur vom Inhalt interessant gestaltet, ja, es animiert richtig. Auszüge des 192-​Seiten starken (mit Anmeldekarte) Begleitheftes, wurde auf der kleinen „Showbühne“ im Zelt präsentiert. Dieter Popp moderierte einmal mehr mit „Pepp“ und stellte die Akteure vor.
Ute Meinke zelebrierte die Dance-​Aerobic (auch im Programmheft), fetzig ging es mit dem Team der Rock’n’Roll-Petticoats aus Straßdorf weiter (Leitung Ingrid Barth und Marianna Jahn). Viel Buntes zeigten die Bargauer Cheerleader sowie die Hip-​Hop-​Gruppe um Joana Oliveira. Auch die Alfdorfer und Lindacher „Petticoats“ zeigten ihre Darbietungen. Der TSB stellte die Arbeit der Fechtabteilung vor. Dass sich am Gmünder Sport-​Spaß auch die Nachbarn beteiligen, hebt Bundestagsabgeordneter Norbert Barthle auch stets „in Berlin hervor“. Der Sport-​Spaß sei ein Highlight der Region, und damit Vorbild, so Barthle weiter. Mit Waldstetten und Lorch nimmt auch Alfdorf am Programm teil, und bietet seiner Bevölkerung die Möglichkeit, nicht nur allein Sport zu treiben, sondern in der Gruppe. Ja, es komme auch ein Stück auf die „Gruppendynamik“ an, unterstrich Kai Nar (GEK). Es sei natürlich im Interesse der Gesundheitskasse, dass ihre Mitglieder („Kunden“) gesund leben. Jeder weiß Bescheid, was Behandlungskosten so verschlingen. Wenn „70 Prozent“ aller Erkrankungen den Bereich „Herz-​Kreislauf“ beträfen, dann sei klar, dass man „nie genug“ für „Bewegung“ sorgen könne. Fakt sei, die GEK werde den Sport-​Spaß, „egal welche Veränderungen“ kommen würden, immer unterstützen. Das ist ein Wort, das in identischer Weise auch das Vorstandsmitglied der Kreissparkasse Ostalb, Dr. Christof Morawitz, und genauso gewichtig – denn die Kreissparkasse Ostalb unterstütze den Sport-​Spaß von Beginn an, sagte. Dr. Morawitz erklärte auch weshalb: „Genauso wie die Sparkasse, steht der Sport-​Spaß für alle Altersgruppen“, vom Kleinkind bis zu den Senioren. Die „KSK“ wolle damit auch etwas an die „Bevölkerung“ zurückgeben. Es gehe aber auch darum, unterstrich Morawitz die „Unternehmensphilosophie“, sowie den „Wertekanon“ für den Sport-​Spaß, dass Tugenden wie „Vertrauen, Gesundheitsbewusstsein und Nachhaltigkeit in sozialen Dingen“ gestärkt werden. Gerade in der „Wirtschaftskrise“ seien verstärkt Konzepte wie die des „Sport-​Spaß“ gefragt, ist sich Morawitz sicher – Vorfälle wie in „München oder Ansbach“ gelte es präventiv zu vermeiden.
Albert Klammer als Vertreter des Stadtverbands Sport lobte genauso wie Norbert Barthle die „vielen Ehrenamtliche“, die sich stets fortbilden würden, und ihre „Qualifikationen“ als Übungsleiter „auffrischen“ – ohne sie wäre solch ein „Sport-​Spaß-​Programm“ nicht möglich. Max Fuchs, der den Gemeinderat vertrat, sagte auch, bei aller Knappheit der Finanzen, am „Sport-​Spaß“ werde man nie rütteln. Das freute auch die Freundinnen Anita Debler, Erika Kienhöfer und Renate Pielot – allesamt sehr aktive Seniorinnen, die sich mit Tennis, Gymnastik und Wandern fit halten. Der „Sport-​Spaß“ sei einfach eine gute Sache, und Bewegung sehr wichtig, alle Gmünder sollten „da mitmachen“. Außerdem dürfe die Geselligkeit nicht zu kurz kommen, da „sorgen wir schon dafür“, lachten sie gemeinsam. Den Tipp von OB Richard Arnold am Ende wollten sie dann aber nicht befolgen: „Gehen Sie mal hinaus in den Hochseilgarten Schwarzhorn, es ist ein echtes Familienerlebnis.“

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