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Josef Gabriel aus Stuttgart gewinnt das 16. Staufer-​Senioren-​Open Vorjahressieger Lothar Roth wird Achter

Das 16. Staufer-​Senioren-​Open führte vom 2. bis 8. Januar 62 Schachspieler aus allen Teilen Deutschlands nach Schwäbisch Gmünd ins Congress-​Centrum Stadtgarten zum 16. Staufer-​Senioren-​Open. Nach zähem Ringen während neun Runden wurde Josef Gabriel (Stuttgarter Schachfreunde) glücklicher, aber auch verdienter Sieger.

Sonntag, 10. Januar 2010
Rems-Zeitung, Redaktion
2 Minuten 5 Sekunden Lesedauer

SCHACH (dg). Um den Siegespokal kämpften in diesem Jahr viele sehr starke Spieler, darunter alle Sieger der letzten sieben Jahre. Dementsprechend entspann sich ein harter Wettstreit um den ersten Platz. Ab der fünften Runde wechselte die Führung ständig. Die Ausgangssituation vor der neunten und damit letzten Runde sah Gabriel mit sieben Punkten vorne. Ihm saßen aber noch drei Spieler mit Siegesaussichten im Nacken. In der letzten Runde wurde vor allem am ersten Brett fünf Stunden verbissen um kleinste Positionsvorteile gerungen. Schließlich gelang es dem mehrfachen Sieger vergangener Jahre, Dieter Villing (SK Ladenburg), Gabriel zu besiegen und damit mit diesem gleich zu ziehen. Da sich die übrigen Verfolger mit ihren Gegnern zuvor auf Remis geeinigt hatten, kam noch der Stuttgarter Werner Szenetra, die Nummer eins der Setzliste, ebenfalls auf 7,0 Punkte.
Die bessere Buchholzwertungszahl brachte Gabriel den Sieg vor Szenetra und Villing. Die weiteren Platzierungen: 4. Ludwig Czech, 6,5 Pkte. (Offenbach); 5. Hartmut Schmid, 6,5 Pkte. (Stuttgart); 6. Dr. Wolfgang Weinwurm, 6,0 Pkte. (Österreich), 7. Hans-​Ulrich Höschele, 6,0 Pkte. (Stuttgart).
Bester Spieler aus Gmünd wie auch dem Ostalbkreis war der Vorjahrssieger Lothar Roth mit 6,0 Punkten auf dem achten Rang. Von der SG Gmünd 1872 erreichten auch noch Siegfried Schmieder als 14. (5,5 Pkte.) und der älteste Spieler, Martin Miller, als 25. (5,0 Pkte.) annehmbare Platze. Aus dem Ostalbkreis platzierten sich noch die beiden Aalener Albert Abele und Rainer-​Georg Bernardt als 17. bzw. 23. sowie Franz Wieser (Waldstetten) als 27. in der ersten Hälfte.
Im Turnier wurden auch noch einige Sonderwertungen ausgespielt. Bester Nestor (Spieler ab 75 Jahren) wurde in einem Feld von 22 Spielern Walter Bleher (PSV Ulm) mit der starken Leistung von 6,0 Punkten vor Rudolf Sielaff (SC Waiblingen) und Hans-​Ulrich Jäger (SC Sillenbuch). Bei den 17 Spielern mit einer Wertungszahl (DWZ) bis 1600 war Volkmar Berger mit 5,0 Punkten der Beste vor Beernt Hildenstein (Grunbach).
Die 20-​köpfige Gruppe der Teilnehmer mit einer Wertungszahl von 1601 bis 1800 sah Hans Leutz (SV Ebersbach) mit 5,0 Punkten als Sieger. Als stärkste Dame erwies sich in diesem Jahr Dr. Barbara Hopp (SV Oberursel), die zwar punktgleich (je 3,5) mit der Vorjahrssiegerin Hannelore Hoose (SC Vahr) war, aber mehr Wertungspunkte erzielte.
Den Mannschaftspreis von 120 Euro konnten die mit der stärksten Truppe angetretenen Stuttgarter Schachfreunde 1879 in der Besetzung Gabriel, Schmid, Höschele und Fels sicher heimnehmen. Die SG Schwäbisch Gmünd 1872 musste sich mit dem zweiten Platz begnügen, vor dem SC Grunbach.
Zur Siegerehrung überbrachte die Leiterin des Schul– und Sportamts, Karin Schüttler, die Grüße der Stadt und überreichte den Siegespokal. In ihren Schlussworten dankten Turnierorganisator Dieter Greil und der Gesamtorganisator des Staufer-​Open, Wernfried Tannhäuser, allen Helfern und konstatierten die hohe Zufriedenheit der Schachspieler mit dem Turnier, die auch der Sieger Gabriel zum Schluss zum Ausdruck brachte.

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