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Wieder ein harter Brocken

Nach dem schweren Auswärtsspiel vor einer Woche gegen Topfavorit Stuttgart (6:0), das mit einer 2,5:5,5-Pleite endete, hat das Gmünder Oberligateam (3:3) mit Böblingen (3:3) wieder einen harten Brocken vor sich. Der Aufsteiger aus der Verbandsliga ist durchgehend stärker besetzt als das Gmünder Team, dem wieder nur die Außenseiterrolle bleibt. Von Wernfried Tannhäuser

Samstag, 27. November 2010
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 23 Sekunden Lesedauer

Mit ihrem Wertungsschnitt von 2155 liegen die Gmünder im Vergleich mit Böblingen (2217) aber diesmal nicht so weit zurück wie gegen Stuttgart. Dennoch wird es nicht einfach sein, etwas Zählbares zu erreichen. Wie ausgeglichen Böblingen besetzt ist, zeigt das 4:4 gegen Ulm (5:1) in der dritten Runde, bei der sogar die vier vorderen Bretter der Böblinger ersetzt werden mussten. Die Gmünder erste Mannschaft spielt zum ersten Mal gegen die zweite Böblinger Mannschaft. In den Jahren zuvor gab es immer nur heiß umkämpfte Begegnungen mit Böblingens erstem Team. Doch nachdem diese Mannschaft mit etlichen Meisterspielern aufgefüllt wurde und seit zwei Jahren erfolgreich in der zweiten Bundesliga spielt, ist Böblingen den Gmündern enteilt. In der zweiten Böblinger Mannschaft finden die Gmünder aber einige alte Bekannte, die aus der ersten herausgerutscht sind und den Stamm dieses Teams bilden.
Die beiden Topspieler der Stauferstädter Frank Zeller und Josef Jurek können mit den Böblingern mithalten, aber ab Brett drei ist jeder der Böblinger an seinem Brett nominell stärker als die Gmünder Spieler. Das Team der Schachgemeinschaft liegt aber nicht so weit zurück, dass es chancenlos wäre. Die Böblinger rechnen wegen ihrer nominellen Überlegenheit mit einem sicheren Sieg und werden vielleicht ein wenig unvorsichtig.
Wenn die Gmünder mit einem sicheren Spielaufbau auf ihre Möglichkeiten warten, kann durchaus eine Überraschung möglich sein. Etwas mehr Kampfgeist erwartet sich die Gmünder Mannschaft von Walter Pohl, der an einem guten Tag durchaus für eine Überraschung sorgen kann. Sollten die Böblinger etwas schwächeln, dann müssen alle Gmünder spieler hellwach sein und die eventuelle Siegchance auch nützen.
Oberliga, vierte Runde: HP Böblingen II – SG Gmünd, Deizisau – Stuttgart I, Ebersbach – Stuttgarter SF II, Biberach – Tübingen, Ulm – Bebenhausen

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