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Nachrichten Schwäbisch Gmünd

Hauptversammlung des Stadtverbands mit vielen Wahlen und Grundsatzrede von Oberbürgermeister Richard Arnold

Zur Hauptversammlung hatte kürzlich der Stadtverband der CDU seine Mitglieder in den Saal der „Krone“ nach Zimmern eingeladen. Wie bereits von der RZ berichtet, hat Thomas Eble bei dieser Versammlung Hermann Reichert als Vorsitzenden der Gmünder CDU abgelöst. Doch auch weitere Wahlen und Themen standen an.

Freitag, 12. Februar 2010
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 49 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (pm). Ortsvorsteher Thomas Kaiser begrüßte sozusagen als Hausherr des Stadtteils die Gmünder Christdemokraten in Hussenhofen-​Zimmern und stellte die Ortschaften und aktuelle Anliegen vor.
In seinem Bericht lieferte zunächst Hermann Reichert einen Überblick über seine fast zehn Jahre dauernde Tätigkeit als Stadtverbandsvorsitzender. Er erinnerte an die schwere Zeit, als er das Amt vom Interimsvorsitzenden Dr. Stefan Scheffold übernahm und die Gmünder CDU in den folgenden Jahren wieder in ruhigeres Fahrwasser lenken konnte. Reichert nannte auch viele Erfolge, die sich die CDU auf die Fahnen schreiben könne. Beginnend mit der Bürgerbefragung, die zum busfreien Marktplatz führte, über den Tunnel, die Landesgartenschau und das Landesgymnasium mit dem Sportleistungszentrum wirkte die Union überall mit und trug entscheidend zur Stadtentwicklung bei.
Auch die Wahlerfolge in seiner Amtszeit fanden Erwähnung. Gab es bei seinem Amtsantritt einen SPD-​OB und rot-​grüne Bundesregierung, hat Gmünd nun wieder ein von der CDU unterstütztes Stadtoberhaupt und im Bund regiert eine christlich-​liberale Koalition. Stadtrat und Regionalverbandsdirektor Thomas Eble bewarb sich in einer zehnminütigen Rede um den Vorsitz. Er sehe den Stadtverband als Servicestelle und Ideenschmiede für die Ortsverbände. Die CDU solle als Volkspartei nahe bei den Bürgern sein, offen diskutieren und Entscheidungen zielgerichtet herbeiführen. Auf die sehr starke JU in Gmünd baue er ebenso, wie auf alle anderen Gliederungen der Union. Als Motivation seiner Bewerbung nannte Eble die großen Herausforderungen und Chancen, die vor Gmünd liegen. Die Versammlung wählte Eble einstimmig zum neuen Stadtverbandsvorsitzenden.
Die übrigen Wahlen erfolgten ebenfalls fast einstimmig und brachten folgendes Ergebnis: Rose Uhl (Stellvertreterin), Tim Bückner (Stellvertreter und Pressesprecher), Dirk Jentzsch (Kassier), Alexander Koller (Schriftführer), Oliver Pauser (Internetreferent), Dr. Albrecht Bodenstein, Rolf Crummenauer, Raynulf Jehle, Christian Kranenberg, Andreas Latzko, Christof Preiß, Andrea Rack, Hermann Reichert, Sergio Rota, Cornelia Wacker und Aloisia Widmann-​Beyer (je Beisitzer), Josef Heissenberger und Christoph Schulte (Kassenprüfer).
Mit Gmünder Motivation und Anreize in eine gute Zukunft
Der Hauptredner des Abends, Oberbürgermeister Arnold, lobte die „Erneuerung der CDU von unten“, die auch durch eine herausragende Junge Union möglich sei. Für eine Bilanz seiner Amtszeit sei der Zeitpunkt noch zu früh, eine Aufbruchsstimmung sei gleichwohl zu spüren. Den großen wirtschaftlichen Aufgaben will er durch Motivation, Anreiz und ein „gmündeigenes“ Konjunkturprogramm begegnen. Dieses sieht er in der Ablehnung von ÖPP, wodurch lokale und regionale Handwerksbetriebe gefördert würden sowie durch die Lockerung von Bauvorschriften. Gmünd müsse auch seine Marken schützen.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 3871 Tagen veröffentlicht.


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