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Handball, Württembergliga: Am Sonntag um 17 Uhr in der Großsporthalle trifft der TSB Gmünd auf den TSV Heiningen

„Der Druck liegt ganz klar beim TSV Heiningen, die sich als Top-​Favorit in Schwäbisch Gmünd keinen Punktverlust erlauben dürfen“, erklärt Ralf Rascher, Trainer des TSB Gmünd. Am Sonntag um 17 Uhr in der Großsporthalle beginnt das Spitzenspiel der Württembergliga. „Wenn wir aus einer kompakten Abwehr heraus agieren, dann darf sich Heiningen nicht viele Fehler erlauben“, sagt Rascher. Von Jörg Hinderberger

Freitag, 24. September 2010
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 56 Sekunden Lesedauer

Der TSV Heiningen war gegen Champions-​League-​Teilnehmer Rhein-​Neckar-​Löwen der Sieger der Herzen im DHB-​Pokal. Der Erstligist gewann das ungleiche Duell in der zweiten DHB-​Pokalrunde zwar mit 49:19 (24:10), doch der Württembergligist zeigte eine klasse Leistung. Ein Beispiel: Daniel Mayer bezwang Nationaltorhüter Fritz mit vier Strafwürfen. Der TSB Gmünd ist also gewarnt. Mit dem TSV Heiningen kommt der Titelfavorit am Sonntag in die Gmünder Großsporthalle. „Der TSV Heiningen hat eine sehr starke Mannschaft, aber wir müssen uns nicht verstecken“, versprüht Ralf Rascher zunächst vorsichtig Optimismus. Der Respekt vor den Gästen ist den Gmündern anzumerken, doch Angst hat kein Spieler und der Trainer weiß auch, wie der TSB gegen den Favoriten gewinnen kann. „Wir müssen aus einer sehr kompakten Abwehr heraus agieren. Mit schnellen Tempogegenstößen werden wird dann auch erfolgreich sein. Heiningen darf sich nicht viele Fehler erlauben“, verrät Rascher. Verzichten muss der Gmünder Coach nach den zwei Siegen bei der SG Lauter und der SG Bottwartal auf Rückraumspieler und Abwehrchef Michael Hieber. Seine Verletzung stellte sich jetzt doch als ein Kreuzbandriss heraus. Ob Michael Hieber sich operieren lässt oder die Verletzung erst einmal konservativ behandelt wird, ist noch nicht geklärt. Die Alternativen im Rückraum stehen parat. Christian Tobias kann zum Beispiel auf der Hieber-​Position spielen, aber auch Paul Boizesan könnte seine Mittelposition aufgeben. „Es gibt genügend Möglichkeiten, wie wir ohne Michael Hieber gegen Heiningen gewinnen können“, so der TSB-​Trainer. Beide Mannschaften haben vor dem Spitzenspiel 4:0 Punkte geholt. Die Heininger haben jedoch im Angriff deutlich mehr Treffer erzielt.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt aus Gmünder Sicht also in der Abwehrarbeit. „Ich bin sehr optimistisch, da die Mannschaft bisher gut gespielt hat“, verrät Rascher. Auch der Abteilungsleiter der TSBler ist zuversichtlich. „Wir können gegen Heiningen mit einer Top-​Leistung gewinnen“, sagt Steffen Alt und fügt hinzu: „Wir brauchen aber die volle Unterstützung des Gmünder Publikums. Die Halle muss beben.“Die Startformation aus den erste beiden Begegnungen hat sich bewehrt. „Die Jungs können sich voll auf das Spiel konzentrieren und müssen sich nicht um Bewirtung oder ähnliches kümmern“, erklär Alt. Anschließend an die Partie wird es im Foyer der Großsporthalle eine Pressekonferenz mit beiden Trainern geben.
Klar ist inzwischen auch der nächste Gegner der Gmünder im HVW-​Pokal. In der zweiten Runde geht es gegen HBW Balingen-​Weilstetten II. Das Spiel gegen den Drittligisten wird zwischen dem 16. und 18. November ausgetragen.
TSB Gmünd: Fabian, Neukamm – S. Göth, B. Göth, S. Frey, J. Frey, Boizesan, Negwer, Steiner, Czypull, Schamberger, Tobias.

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