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Volleyball, Regionalliga: DJK Gmünd muss am Samstag, 12. Februar, um 19.30 Uhr beim Tabellenführer ran

Von der Papierform her eine unlösbare Aufgabe für die DJK Gmünd. Dennoch muss die Mannschaft von Trainer Martin Feistritzer versuchen, das Unmögliche möglich zu machen. Am Samstag um 19.30 Uhr spielen die DJKlerinnen in der MTV-​Halle beim ungeschlagenen Tabellenführer MTV Stuttgart II. Von Jörg Hinderberger

Freitag, 11. Februar 2011
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 51 Sekunden Lesedauer

Der Drittletzte muss auswärts beim Ersten punkten, um im Kampf um den Klassenerhalt wieder Boden gut zu machen. „Wir befinden uns in einer sehr schwierigen Phase“, sagt Martin Feistritzer. Die Stuttgarter Mannschaft kann auf zwölf gleich gute Spielerinnen zurückgreifen. Ein Luxus den sich der Gmünder Coach nur wünschen kann, jedoch nicht realistisch ist. Die Favoritenrolle hat der MTV Stuttgart II als ungeschlagener Tabellenführer inne. „Wir werden das Spiel aber nicht schon im Vorfeld herschenken. Wir wollen unser bestes Volleyball zeigen“, erklärt Feistritzer. Es wäre schon eine sehr große Überraschung, wenn die Stuttgarter gegen die DJK Gmünd ihr erstes Saisonspiel verlieren sollten. „Ich traue meiner Mannschaft ein gutes Spiel zu. Wenn wir den Tabellenführer etwas ärgern können, wäre das toll“, meint Martin Feistritzer. Von einem Sieg in Stuttgart redet der Gmünder Coach bewusst nicht. Zum einen um den eh schon großen Druck auf den Schultern seiner Spielerinnen nicht zu erhöhen und zum anderen im Wissen, dass die Stuttgarter Mannschaft qualitativ und quantitativ einfach besser bestückt ist. In 13 Partien hat der MTV Stuttgart II erst neun Sätze abgegeben, 39 Durchgänge gewonnen und noch kein Spiel verloren. Eine super Bilanz des Tabellenführers. Die DJK Gmünd hat dagegen 29 Sätze verloren und erst 22 Durchgänge gewonnen.
Das Problem der Gmünder Spielerinnen ist in dieser Saison die Nervosität. In den entscheidenden Phasen denken Barbara Merinsky und Co zu viel nach. Auch die nötige Konstanz lassen die DJKlerinnen vermissen. „Wir brauchen ein Erfolgserlebnis“, sagte Martin Feistritzer schon zu Beginn des Jahres 2011. Gegen Stuttgart, Tübingen, Beiertheim und Mannheim muss die Gmünder Mannschaft noch spielen – die besten vier Teams der Regionalliga. „Es ist kein leichtes Programm, aber ich bin überzeugt, dass wir einen Überraschung schaffen und den Klassenerhalt erreichen“, meint Martin Feistritzer.
Der Druck ist groß, aber vielleicht gelingt eine Überraschung
Ein weiteres Problem der DJKlerinnen in dieser Saison ist die Führungsstärke. Es gibt eigentlich keine Spielerin auf dem Feld, die in schwierigen Situationen die Ruhe bewahrt und klare Anweisungen gibt. „Uns fehlt eine Führungsspielerin wie Carmen Feistritzer. Carmen kann aber aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr spielen“, erklärt Martin Feistritzer, fügt jedoch sofort hinzu: „Wenn alle Spielerinnen an ihr Leistungslimit gehen und über die komplette Spielzeit konstant sind, dann brauchen wir keine Führungsspielerin.“
Der der Druck im Kampf um den Klassenerhalt ist groß, aber gegen Stuttgart kann die DJK eigentlich nichts verlieren. Eine Niederlage wäre normal, ein Sieg völlig überraschend.

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