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Handball, Württembergliga: Gmünder unterliegen in Flein deutlich mit 26:36 – Göppingen und Heiningen verlieren

Eine große Chance verpasste der TSB Gmünd durch die klare Niederlage beim TV Flein. Beim 26:36 kamen die Gmünder eigentlich nie richtig in Tritt und versäumten es so von den Niederlagen des TSV Heiningen und Frisch Auf Göppingen II zu profitieren. Von Patrick Tannhäuser

Montag, 14. Februar 2011
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 38 Sekunden Lesedauer

Lange Gesichter gab es nach der Schlusssirene der Begegnung in Flein auf Seiten des TSB Gmünd zu sehen. So richtig verstehen konnte wohl niemand, was gerade in den 60 Spielminuten gegen den Abstiegskandidaten passiert war. „Das ist enttäuschend“, erklärte ein niedergeschlagener TSB-​Coach Ralf Rascher. Enttäuschend war für ihn vor allen Dingen der Beginn der Partie, denn die Blau-​Gelben sahen sich schnell mit 0:4 im Rückstand. Zwar kämpfte sich die Mannschaft im weiteren Verlauf auf zwei Tore heran, doch der nächste Rückschlag ließ nicht lange auf sich warten. Nach zehn Minuten war das Spiel für Patrick Schamberger schon beendet. Nach einer Abwehraktion sah er die rote Karte. „Das kann man so oder so sehen“, lautete der Kommentar von Rascher zu dieser Szene, die durchaus auch anders bewertet hätte werden können. Für den personell schon gebeutelten TSB war die Entscheidung jedenfalls bitter, weil somit für Simon Frey die Entlastung in der Abwehr wegbrach. „Danach haben wir etwas den Faden verloren“, so Rascher. Trotzdem befanden sich seine Mannen zur Pause noch in Schlagweite und sahen sich auch nach einer Dreiviertelstunde nur mit zwei Toren im Hintertreffen. Danach wollte dem Gmünder Team allerdings nichts mehr gelingen. Flein zog Treffer um Treffer davon und deklassierte die Stauferstädter mit 36:26 förmlich. „Wir hatten in dieser Phase einige technische Fehler und vergaben gute Möglichkeiten“, so Rascher. In den letzten zehn Minuten war die Luft raus im Gmünder Lager. Rascher: „Wir waren kaputt.“ Mit den verletzten Andreas Hieber und Sebastian Göth sowie dem in Spanien weilenden Matthias Czypull fehlten dem Gmünder Trainer wichtige Alternativen und Leistungsträger. Zudem bekam die Mannschaft der Blau-​Gelben über die gesamte Spielzeit einen Akteur der Gastgeber nicht in den Griff. Fabian Gerstlauer traf nach Belieben. Selbst mit einer Manndeckung gelang es dem TSB nicht, seine Kreise einzuschränken. Mit 13 Treffern schoss Gerstlauer seine Mannschaft fast im Alleingang zum Sieg. Bitter für den TSB, weil mit Heiningen und Göppingen zwei direkte Konkurrenten an der Spitze ebenfalls verloren.
TSB Gmünd: Fabian, Neukamm – Boizesan (9/​2), S. Frey (4), J. Frey (7), B. Göth (3), Schamberger, Steiner, Mbengue, Negwer (2), Tobias (1).

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