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» Schwäbisch Gmünd | Sonntag, 27. März 2011

Kommentar zur Wahl

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Baden-​Württemberg wird anders! Nach über 57 Jahren muss die CDU in die Opposition. Das Land wird Grün – nicht nur weil gerade das Frühjahr begonnen hat. Von Heinz Strohmaier

Die SPD fährt das schlechteste Ergebnis im Ländle ein, freut sich aber wie kaum zuvor, denn sie sitzt künftig mit am Regierungstisch. Mitten drin Klaus Maier aus Heubach, der im Vergleich zur Landes–SPD ein besseres Ergebnis eingefahren hat und über ein Zweitmandat in den Landtag rutscht, was der bisherigen Aalener Abgeordneten Ulla Haußmann versagt blieb. Maier hat im Wahlkampf geackert, hat durch seine Bürgermeistertätigkeit einen hohen Bekanntheitsgrad und muss jetzt Farbe bekennen, wie er zu Stuttgart 21 steht. Bislang galt für ihn ein klares „Ja!“ Abwarten, ob ihn die Grünen ausbremsen. Die Grünen haben ihr Ergebnis mehr als verdoppelt und stellen voraussichtlich den Ministerpräsident, den ersten in einem Bundesland. Aber auch Winfried Kretschmann wird sich vermutlich bei einigen seiner Wahlaussagen schnell korrigieren müssen, soll Baden-​Württemberg das Musterländle in der Republik bleiben. Kernkraftwerke sind nur eine Baustelle, die bisherige Arbeit der CDU/​FDP wird für die neue Regierung der Maßstab sein. Heute schon für die nächsten Wahlen. Doch von welcher Welle wurden die Grünen getragen? So makaber es klingen mag: Die Seewelle in Japan hatte auch Auswirkungen auf Baden-​Württemberg. Stimmen brachten auch Stuttgart 21 und natürlich die Damen und Herren in Berlin. Merkel im Tief, Westerwelle angeschlagen, Brüderle verplappert sich – die FDP hat die Quittung bekommen. Im Land gerade noch einmal in den Landtag gerutscht, spielte sie auf der Ostalb keine Rolle. Eigentlich könnte der Gmünder Staatssekretär Dr. Stefan Scheffold (CDU) mit seinem Ergebnis zufrieden sein. Er hat mehr Stimmen als Brigitte Abele (Grüne) und Klaus Maier (SPD) zusammen – und sitzt künftig trotzdem auf der Oppositionsbank. Zwei Abgeordnete sind gut für den Raum Schwäbisch Gmünd; dass aber beide miteinander auf der Regierungsbank sitzen könnten, war von vornherein ausgeschlossen. Rot und Grün lieben sich zu sehr.
 

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