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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 15. Juli 2011

Sportliches Kunsthandwerk: In tausend freiwilligen Arbeitsstunden wird derzeit die Degenfelder Mattenschanze sanier

Was sich derzeit auf der Mattenschanze bei Degenfeld abspielt, das könnte man durchaus mit dem Begriff eines „sportlichen Kunsthandwerks“ umschreiben. In freiwilliger Eigenarbeit wird die Sommer-​Skisprunganlage derzeit generalsaniert.

GMÜND-​DEGENFELD (hs). Man muss angesichts der Leistung erneut den Hut vor Teamgeist und Engagement des SC Degenfeld ziehen. Es dürfte eine Investition von wohl einigen Zehntausend Euro sein, die der Ski Club durch eigene Leistung einspart. Würde dieses nicht unkomplizierte Stück Arbeit einer Fachfirma anhand gegeben, wäre das vom Verein kaum zu schultern. Es sind die Degenfelder Fans und erfolgreiche Akteure der Nordischen Skisportarten, die nun Hand anlegen, um die Mattenschanze zu pflegen und sie für optimale Bedingungen bei Training und Wettbewerbe zu erhalten. Bereits im August wartet die nächste Großveranstaltung.
So laufen nun die Arbeiten auf Hochtouren. Wie Vorsitzender Frank Ziegler beim Vor-​Ort-​Termin der Rems-​Zeitung verdeutlicht, war die Anlaufspur sowie die gesamte Fläche der steilen Rampe und des Schanzentisches dringend erneuerungsbedürftig. Auch komme ein neues Material zum Einsatz, um die Bedingungen für die Athleten optimal zu gestalten. Die alte Anlaufspur war rein aus Keramik und sichtlich abgenutzt. Das gesamte Material wurde jetzt abgetragen. Nun kommen neuartige Anlaufspur-​Elemente aus Edelstahl zum Einsatz. In den Rinnen wird eine Vielzahl an kleinen Keramik-​noppen eingesetzt. Das sieht ungefähr so aus wie die Sohlen von Fußballschuhen. Diese neue Art von Anlaufspur hat etliche Vorteile. So muss nach einer Abnutzung nicht die gesamte Spur ersetzt werden, sondern es reicht der Noppenaustausch. Die Sanierungsarbeit wird mit größter Sorgsamkeit und mit einer millimetergenauen Präzision durchgeführt. Es geht nicht nur um die sportlich-​technischen Bedingungen, sondern auch um die Sicherheit der Skispringer. Kleinste Unebenheiten könnten den Anlauf empfindlich stören. Und käme es auf der Anlaufspur zu einem Sturz, dann hätten schon kleinste, überstehende Metallkanten auf den herabrutschenden Skisportler die Wirkung eines scharfen Messers. Die gesamte Rampenoberfläche muss nach diesen Gesichtspunkten gestaltet sein und auch gepflegt bleiben.
Vorsitzender Frank Ziegler schätzt, dass die vielen Helfer mit viel Sachkunde und Verantwortung insgesamt gut 1000 Arbeitsstunden investieren, damit die Mattenschanze rechtzeitig zu den nächsten Trainings– und Wettbewerbsterminen wieder bestens in Schuss ist. Viele fleißige Hände sorgen derzeit auch an anderen Teilen der Anlage für Renovierung und Pflege. Die Verbundenheit der Degenfelder mit ihren insgesamt drei Skisprungschanzen ist seit Generationen groß. Mit gutem Grund. Das Dorf hat schon viele erfolgreiche Talente hervorgebracht und in der Wintersport

Veröffentlicht von Rems-Zeitung, Redaktion.
Lesedauer: 95 Sekunden.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 2557 Tagen veröffentlicht.


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