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Lokalnachrichten

» Sport | Dienstag, 27. November 2012

Kunstturnen, 1. Bundesliga: Tobias Wolf wird dem TV Wetzgau in der kommenden Saison als Trainer zur Verfügung stehen

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„Die Mannschaft bleibt komplett zusammen. Wir werden jetzt den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte analysieren und uns auf die neue Saison, die im Frühjahr 2013 startet, vorbereiten. Vielleicht kommt noch ein neuer Turner hinzu“, erklärt Paul Schneider, Trainer des TV Wetzgau im RZ-​Interview. Mit der Bronzemedaille kehrten die Gmünder Turner aus Berlin von der Deutschen Meisterschaft zurück.

Herr Schneider, wie stolz sind Sie , nach dem Gewinn der Bronzemedaille ein Gmünder zu sein?
Es war ein fantastischer Tag für den TV Wetzgau und Schwäbisch Gmünd. Der dritte Rang bei einer Deutschen Meisterschaft ist das beste Ergebnis, das der TVW je in seiner Vereinsgeschichte erreicht hat. Wir haben die Stadt Gmünd nicht nur in Berlin, sondern in ganz Deutschland sehr gut repräsentiert. Ich bin stolz, ein Teil dieser Mannschaft, dieses Vereins und dieser Stadt zu sein.
Nach dem Aufstieg aus der 2. Bundesliga in die 1. Bundesliga der Kunstturner hat der TV Wetzgau es auf Anhieb auf den dritten Platz geschafft. Sind Sie überrascht?
Eigentlich nicht. Ich hatte schon vor der Saison gesagt, dass wir noch nie einen so guten Kader beim TVW hatten. Unser großes Plus war vom ersten bis zum letzten Wettkampf die Ausgeglichenheit. Mein Dank gilt aber nicht nur den Hauptdarstellern, den Turnern, sondern auch allen Trainern, Betreuern und Helfern im Hintergrund des Vereins.
Die große Kulisse in der Berliner Max-​Schmeling-​Halle war bestimmt ein weiterer Motivationsschub, den dritten Platz zu erreichen?
Dieses Gefühl ist unbeschreiblich. Die Atmosphäre in Berlin war super. Nicht nur unsere Fans unterstützten die Mannschaft, sondern alle Zuschauer feuerten jede Mannschaft, ja jeden Turner, mit lautstarken Sprechchören an. Einfach ein wunderschönes Erlebnis.
Bleibt der beste Kader des TV Wetzgau auch zusammen, um im nächsten Jahr noch weiter oben anzugreifen?
Es bleiben alle Jungs an Bord. Wir werden jetzt die Saison in Ruhe analysieren. Wir wollen uns natürlich immer verbessern, aber ich kann nicht sagen, was nächstes Jahr möglich ist.
Platz drei oder besser?
Ich will nichts ausschließen.
Wird es Neuzugänge geben?
Es ist möglich, dass wir einen neuen Turner holen. Aber wird werden erst intern darüber diskutieren. Ich will mit meiner Mannschaft reden, bevor es eventuell eine Veränderung gibt.
Sie haben die Ausgeglichenheit als großes Plus ausgemacht. Wie groß ist der Anteil der jungen Wetzgauer Turner?
Sie sind unsere Basis. Wir werden auch weiter auf unsere eigenen Leute setzen, denn sie sind die Zukunft. Alle haben einen Schritt nach vorne gemacht. Es macht sich nun bemerkbar, wie gut und intensiv unsere Jugendarbeit ist. Die Trainingsmöglichkeiten im Unipark sind klasse. Das macht sich in den Ergebnissen bezahlt.
Andreas Toba hat nicht nur in Berlin sein Ausnahmetalent unter Beweis gestellt, sondern war auch während der kompletten Saison der stärkste Gmünder Turner.
Er hat in der Liga den drittbesten Gesamtwert bei den Score-​Points. Am Samstag hatte Andreas Toba auch die meisten Punkte für uns geholt. Aber unsere Stärke ist das Kollektiv, in dem es keine Stars mit Sonderwünschen gibt. Auch Helge Liebrich war grandios. Nicht nur das Duo Toba/​Liebrich, sondern die komplette Truppe überzeugte.
Tobias Wolf hat seinen letzten Wettkampf als Bundesliga-​Turner erlebt. Sind Abschiedstränen geflossen?
Nein. Tobias Wolf wird zwar nicht mehr aktiv in der 1. Bundesliga turnen, aber er bleibt weiter dem TVW treu. Tobias wird sich weiter um die Taktik und das Coaching während der Wettkämpfe kümmern, da ich in der Wettkampf-​Jury sitze und keinen Einfluss nehmen darf.

 

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