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Lokalnachrichten

» Sport | Donnerstag, 08. November 2012

Fußball, Verbandsliga: Patrick Widmann hat für die Gerüchte aus Kirchheim nur ein Lächeln übrig

Nach der Trainerentlassung beim VfL Kirchheim hieß es aus Kirchheim, dass Patrick Widmann ein Kandidat für den Chefposten beim VfL Kirchheim sei. „Die Idee ist sehr verblüffend. Auch die Argumentation ist interessant. Bei mir hat sich kein Kirchheimer gemeldet. Es ist überflüssig zu sagen, dass ich mich beim FCN sehr wohlfühle“, so Widmann zu den Spekulationen, die er aus der örtlichen Presse in Kirchheim entnehmen musste.

Der VfL Kirchheim ist der nächste Gegner des Verbandsligisten FC Normannia Gmünd. Anpfiff ist am Samstag um 14.30 Uhr im Gmünder Jahnstadion. Nach der Entlassung von Stefan Haußmann ist der VfL noch auf der Suche nach einem Nachfolger. „Abteilungsleiter Fabian Preuß hat aber offenbar einen Kandidaten gefunden, der das Himmelfahrtskommando beim VfL übernehmen will. Der Mann, dessen Name Preuß nicht nennen will, darf und kann, steht allerdings noch bei einem anderen Klub unter Vertrag – es darf spekuliert werden, zumal es laut Preuß noch zwei weitere Kandidaten gibt“, berichtet die Kirchheimer Zeitung und schreibt weiter: „Zwei weitere Namen hat Fabian Preuß indirekt selbst ins Spiel gebracht. Am vergangenen Wochenende auf den engen finanziellen Spielraum bei der Verpflichtung potenzieller Haußmann-​Nachfolger angesprochen, sagte der 43-​Jährige knapp: Naja, in Böblingen und Gmünd sieht‘s ja momentan auch nicht gerade rosig aus.“
Der Gmünder Cheftrainer hat diese Zeilen ebenfalls gestern Vormittag gelesen und auf Nachfrage der Rems-​Zeitung ein Gespräch mit den Verantwortlichen des VfL Kirchheim dementiert. Zumal Widmann die Anspielung auf die finanzielle Lage bei der Normannia im Zusammenhang mit dem Trainerposten für „unsinnig“ abschmettert. „Hatten die Kirchheimer nicht sehr große finanzielle Probleme?“, so Widmann. Fakt ist, die Kirchheimer mussten aus finanziellen Gründen ihre Oberliga-​Mannschaft zurückziehen und einen Neuanfang in der Verbandsliga starten. Jetzt wird der nächste VfL–Trainer (Zwölf Trainer in 18 Jahren) gesucht, der aber nicht Patrick Widmann heißt.
Für den Normannia-​Trainer gibt es vor dem Duell mit dem VfL Kirchheim daher wichtigere Themen: „Unser Minimalziel ist ein Punkt. Wir sind nah dran an einem Dreier und werden zu Hause am Samstag alles versuchen, um die Kirchheimer zu bezwingen“, äußert sich Widmann. Die Qualität in der Kirchheimer Mannschaft ist für Widmann sehr hoch, „denn sonst hätten sie ja nicht den Trainer entlassen. Die Erwartungshaltung beim VfL ist also größer als der Tabellenstand“, sagt der FCN–Trainer.
Personell sehen die Vorzeichen beim FC Normannia Gmünd vor dem Spiel aber nicht gut aus. Zwar kehrt Stammkeeper Matthias Gruca wieder zurück – „da er wieder fit ist und mit seiner Strafraumbeherrschung und seinem Spielverständnis eine wichtige Stütze im Team ist“ – aber Widmann muss neben dem rotgesperrten Patrick Krätschmer definitiv auf Stürmer Max Knödler (Faserriss) und Defensivspieler Robin Laudon (Sprunggelenksverletzung) verzichten. „Hinter Marius Nuding, Daniel Glück und Simon Fröhlich stehen drei Fragezeichen, da sie im Moment nicht trainieren können“, bestätigt der Coach, der klar sagt: „Es reduzieren sich zwar die Auswahlmöglichkeiten für die Startelf, aber wir werden eine engagierte und siegeswillige Truppe auf den Platz schicken.“
Möglicherweise steht Mittelfeldspieler Patrick Faber nach seiner auskurierten Zehenverletzung wieder im Kader. „Er hat eine Woche lang gut trainiert und ist körperlich in dem Zustand, dass ich ihn wieder bringen kann“, verrät Patrick Widmann. Die Spieler des FCN geben eh seit Wochen ihr Bestes und so erklärte Ralph Molner, dass er sich mehr Gmünder Fans wünschen würde. „Wir geben als junge Mannschaft alles und wollen zu Hause jedes Spiel gewinnen. Es wäre klasse, wenn uns die Zuschauer noch mehr unterstützen“, so Ralph Molner.

 

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