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Das Buch zur Stauferausstellung des Museums

Dieses Buch ist mehr als „nur“ Ausstellungskatalog, sondern man darf es guten Gewissens als vollwertiges Werk über Geschichte und Entwicklung der Ältesten Stauferstadt bezeichnen. Es wurde gestern im Museum im Prediger vorgestellt und ist dort und in einigen Buchhandlungen erhältlich.

Dienstag, 10. Juli 2012
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 32 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Die Publikation ist anlässlich der Ausstellung „1162 — Die Staufer und Schwäbisch Gmünd“ erschienen. Acht Text– und Bildautoren zeichnen für zehn Beiträge verantwortlich.
Dr. Monika Boosen, die gegenwärtig das Museum leitet, freute sich bei der gestrigen Buchvorstellung über „ganz intensive und unterschiedliche Beiträge“, die in diesem Werk zusammengefasst werden konnten. Sie bedauerte, dass dieses Buch zur Staufer-​Ausstellung ein wenig zu spät fertig geworden sei, zumal die dazugehörige Museumsschau schon seit 11. Mai läuft. Andererseits berichtete sie über einen enormen Ansturm auf die Staufer-​Ausstellung gerade jetzt während der Jubiläumstage und im Nachklang zur Staufersaga. Zugunsten der Qualität des Inhalts habe sich gleichfalls das Warten gelohnt, so zeigte sich Dr. Boosen überzeugt. Vor allem verwies sie auf viele neue Erkenntnisse im Hinblick auf die Erforschung von Fragen zur Stadtentwicklung und zur Herkunft und Entstehung der geheimnisvollen romanischen Madonna aus der Johanniskirche.
Besonders natürlich die Johanniskirche steht als ganz besonderes Zeugnis der staufischen Geschichte von Schwäbisch Gmünd im Blickpunkt des 130-​seitigen Ausstellungs-​Buchs. Eine Besonderheit ist eine ausklappbare Karte für eine gute Visualisierung des Aufsatzes von Baubürgermeister Julius Mihm, der als Autor sehr anschaulich die spannenden Entwicklungsschritte der mittelalterlichen Stadt beschreibt. Autorin Monika Boosen befasst sich mit der Geschichte der Staufer und mit der berühmten „Stadtgründungs“-Urkunde aus dem Kloster Lorch. Bernhard Bonfight taucht im Abschnitt „1162 — Fünfzehn Gmünder“ unkonventionell in die historischen Hintergründe der ersten Erwähnung von Gmünder Bürgern ein. Irmgard Siede nimmt die staufische Madonna unter Lupe. Sebastian Held erforscht die Johanniskirche. Maria Christina Zopff befasst sich mit „Bettelorden und Spitäler“. „Die Staufer und ihre Bedeutung für die Wissenschaft“ ist der Themenbereich des Autorenteams Ralf Wagner, Jessica Battes und Irini Efthimiadou. Für Umsetzung, Übersichtlichkeit und Gestaltung sorgten Tanja Maria Ernst, Brigitte Häussermann und Peter Freitag. Die Ausstellung im Museum im Prediger, die geradezu ideal und nachhaltig die Spielszenen aus der Staufersaga umsetzt, ist noch bis zum 21. Oktober im Museum im Prediger zu sehen.

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