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Erneut große Resonanz beim Festival Europäische Kirchenmusik

Es war wie immer ein durchweg positives Fazit, das die Macher des EKM–Festivals im Anschluss an die landesweit beliebte Veranstaltung zogen. Allein die Anzahl von 14 000 Besuchern spricht für das 24. Festival Europäische Kirchenmusik, das am Sonntag endete.

Mittwoch, 08. August 2012
Rems-Zeitung, Redaktion
2 Minuten 14 Sekunden Lesedauer

EKM (nb). So mancher hatte vor Festivalbeginn die bange Sorge geäußert, dass die Feierlichkeiten zum Gmünder Stadtjubiläum die beliebte Veranstaltung in den Hintergrund rücken könnten. Doch die Sorgen haben sich als unbegründet herausgestellt. Vielmehr ist es die Aussage von Ralph Häcker, Leiter des Kulturbüros der Stadt, die den Nagel auf den Kopf trifft: „Wir haben praktisch fünf Wochen durchgefeiert.“
Dazu gab es allen Grund. Acht Uraufführungen, zwei Premierevorstellungen und einige Eigenkompositionen – das 24. Festival Europäische Kirchenmusik ließ keine Wünsche offen. Und immer wieder war es das Festivalthema „Heimat und Fremde“, das in den Beiträgen allgegenwärtig schien, so auch beim Schlusskonzert, der Aufführung von Händels Oratorium „Israel in Egypt“.
Wie immer hatte auch dieses Mal wieder die Talent– und Nachwuchsförderung einen großen Stellenwert. So fand bereits zum zwölften Mal ein internationaler Meisterkurs für Orgelimprovisation statt und auch über den Auftritt eines exquisiten Jugendorchesters durfte man sich freuen. Künstlergespräche rundeten das Festival ab.
Oberbürgermeister Richard Arnold dankte gestern dem Festivalkomitee und blickte voller Zuversicht in die Zukunft. Das Thema des 25. EKM–Festivals vom 12. Juli bis 4. August 2013 steht bereits fest: „Feuer und Flamme“.
Ein Motto, das auch auf die zahlreichen EKM–Besucher zutreffen könnte, darunter auch ein sehr treues Stammpublikum; so wurden dieses Jahr 80 Prozent aller Karten im Vorverkauf verkauft. Weitere Erfolgsdaten: elf der 23 Konzerte waren ausverkauft; mehrfach gab es eine Zusatzbestuhlung; die Auslastung bei den Ensemblekonzerten lag bei 92 Prozent. „Die Anzahl von 14 000 Besuchern erfüllt uns mit Stolz“, so Ralph Häcker.
„Ich fühle mich glücklich erfüllt von alledem“, zog auch EKM–Programmdirektor Ewald Liska ein durchweg positives Fazit. „Es geht nicht um die Ansammlung von schönen Blüten – der Strauß muss stimmen“, lobte Liska das funktionierende Zusammenspiel aller Beiträge. Auch die zwei „fantastischen“ Predigten hätten sich dem Thema „Heimat und Fremde“ gewidmet. Vielfältigkeit und Offenheit nannte er als weitere Stichwörter; „aber immer mit dem Hintergrund, dass es einen spirituellen Ausgang hat“. Auch das internationale Niveau und die tolle Leistung der regionalen Künstler hob Liska hervor und sprach von Momenten, „die ausstrahlen und zurückkommen“.
Auch EKM–Geschäftsführer Klaus Stemmler zeigte sich beim Pressegespräch „sehr zufrieden“ und sprach von einer Erfolgsproduktion. Noch nie habe man 80 Prozent aller Karten bereits im Vorverkauf verkauft, so Stemmler.
Es war für die Macher zweifelsohne auch wieder ein kraftraubendes Festival. So meinte Stemmler: „Freude ist da, Erschöpfung auch“. Gleichzeitig ist die Vorfreude auf die Fortsetzung der Erfolgsstory bereits da. „Nächstes Jahr geht’s mit ‘Feuer und Flamme’ noch hinaus“, verspricht Ewald Liska. Worte, an denen wohl keiner der EKM–Liebhaber zweifelt.

Der Südwestrundfunk zeichnete sechs Konzerte für das Hörfunkprogramm SWR 2 auf. Die Sendetermine werden unter www​.kirchen​musik​-fes​ti​val​.de und in der Rems-​Zeitung veröffentlicht.

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