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Exkursion des Gmünder Münsterbauvereins führte in die Kaiserstadt Aachen

Eine dreitägige Exkursion des Münsterbauvereins Schwäbisch Gmünd hatte kürzlich die alte Kaiserstadt Aachen zum Ziel.

Mittwoch, 23. Oktober 2013
Rems-Zeitung, Redaktion
45 Sekunden Lesedauer

Die 50-​köpfige Reisegruppe machte zunächst bei den Ruinen der Wernerkapelle in Bacharach Halt, bevor es zur Doppelkirche nach Schwarzrheindorf bei Bonn ging. Dieses Juwel hochmittelalterlicher Baukunst mit seinen wunderbaren Wandmalereien, entworfen als Abbild des himmlischen Jerusalem, wurde von Arnold von Wied, Erzbischof von Köln und Kanzler des Heiligen Römischen Reiches, erbaut. Die Einweihung erfolgte 1151 in Anwesenheit des Stauferkönigs Konrad III. (Stadtgründer Gmünds!) und seines Halbbruders, des Bischofs Otto von Freising. Staufische Spuren waren auch in Aachen zu finden, der Radleuchter im Aachener Dom und der dortige berühmte Karlsschein im gotischen Hochchor sind jeweils Stiftungen von Kaiser Friedrich I. Barbarossa. Durch das Aachener Rathaus und den Krönungssaal führte in kompetenter Weise Prof. Dr. Hubert Herkommer die Reisegruppe. Im Aachener Dom, wo die einstige Marienkapelle und der sogenannte Karlsthron auf die Zeit der Karolinger verweisen, feierte man mit Münsterpfarrer Robert Kloker die Eucharistiefeier am Sonntag. Mit einer Besichtigung des ehem. Benediktinerklosters Kornelimünster wurde das Reiseprogramm abgerundet.

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