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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 28. November 2013

Großer Wachwechsel beim Gmünder DRK-​Kreisverband: Reinhard Kuhnert gibt Präsidentschaft ab /​Joachim Bläse bewirbt sich

Das gibt am Freitag in der Kalte-​Feld-​Halle in Degenfeld keine DRK-​Kreisversammlung wie jede andere. Professor Dr. Reinhard Kuhnert hat angekündigt, dass er nach fast 25 Jahren nicht mehr für das Amt des Verbandspräsidenten kandidieren möchte. Nachfolger wird voraussichtlich Dr. Joachim Bläse.


SCHWÄBISCH GMÜND (hs). Prof. Dr. Reinhard Kuhnert bestätigte gestern im Gespräch mit der Rems-​Zeitung, dass er am vergangenen Montag im Rahmen einer Sitzung des 30-​köpfigen Kreisvorstands seine endgültige Entscheidung bekannt gegeben habe. „Und ich bin jetzt schon ganz stolz auf meinen Nachfolger!“ Die Wehmut komme vielleicht später, fügt der markante DRK-​Präsident hinzu. Zu seiner Entscheidung sagt er: „Ich werde jetzt bald 75. Und genau 24,5 Jahre Amtszeit sind genug. Es läuft; die Truppen sind in Bewegung. Ich bin zufrieden mit dem Erreichten. Und der Joachim Bläse wird’s ganz gewiss richtig gut fortsetzen.“
Vorsitzender eines Vereins mit 10 000 Mitgliedern
Die Aufgaben sind gewaltig. Rund 10 000 Fördermitglieder umfasst der Rotkreuz-​Kreisverband Schwäbisch Gmünd. Etwa 1300 Helfer und andere Mitarbeiter engagieren sich in den einzelnen Ortsvereinen ehrenamtlich im Rettungsdienst und bei einer Vielzahl von sozialen Projekten. Mit 218 hauptamtlichen Angestellten gehört das Gmünder DRK durchaus in die Reihe der größten Arbeitgeber in Schwäbisch Gmünd. In den letzten 25 Jahren hat sich ein enormer Zuwachs vor allem bei sozialen Aufgabenstellungen ergeben; der DRK-​Kreisverband ist gemeinsam mit der Dynamik des gesellschaftlichen Wandels gewachsen. Kuhnert: „Als ich damals als Vorsitzender angefangen habe, umfasste der Haushalt drei Millionen Mark. Heute sind wir bei einer Bilanzsumme von 17 Millionen Euro, vollkommen gemeinnützig natürlich, immer im Sinne von Henry Dunant.“ So zitiert der scheidende Gmünder DRK-​Präsident gerne den Rotkreuz-​Gründer: „Zivilisation bedeutet, sich gegenseitig zu helfen — von Mensch zu Mensch und von Nation zu Nation. Das schönste Tätigkeitswort nach dem Lieben ist Helfen.“ Kuhnert muss nicht lange überlegen: Klar, die Einweihung des neuen DRK-​Zentrums sei das Schönste seiner Amtszeit gewesen. Vor allem auch deswegen, weil bei dieser Gelegenheit so viele Menschen ihre Wertschätzung gegenüber dem DRK-​Kreisverband Schwäbisch Gmünd zum Ausdruck gebracht hätten. Hierbei sei er auch im Bewusstsein bestärkt worden, dass es kein Fehler gewesen sei, die Selbstständigkeit des Gmünder DRK innerhalb des Ostalbkreises zu bewahren. Die Vielfalt und das Gmünder Selbstbewusstsein schade dem Landkreis überhaupt nicht, wirke vielmehr stärkend.
Einziger Kandidat für die Nachfolge Kuhnerts bei der heute Abend anstehenden Wahl ist bislang der Gmünder Bürgermeister Dr. Joachim Bläse. Wie er gestern gleichfalls gegenüber unserer Zeitung beschrieb, habe er sich diesen Schritt zur Kandidatur für dieses verantwortungsvolle und große Nebenamt sehr genau überlegt. Nicht nur die Protagonisten im Zusammenhang mit der Suche nach einem zukünftigen DRK-​Präsidenten für den Altkreis Schwäbisch Gmünd, sondern auch er selbst wisse, dass „ich’s mit allen Nachbargemeinden von Gmünd ganz gut kann“. Und das sei gewiss von Nutzen, um das gute Miteinander der vielen Ortsvereine und der anderen Zweige des DRK-​Kreisverbands weiterhin zu pflegen und nach Möglichkeit noch stärker zu fördern. „Ich freue mich auf diese Aufgabe“, betont Dr. Joachim Bläse, wobei er natürlich dies unter dem Vorbehalt sieht: „Kann ja passieren, dass heute Abend bei der Kreisversammlung vor dieser wichtigen Wahl noch jemand aufsteht und sagt, er will’s auch gern werden.“

Veröffentlicht von Rems-Zeitung, Redaktion.
Lesedauer: 128 Sekunden.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 1840 Tagen veröffentlicht.


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