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» Kultur | Freitag, 03. Mai 2013

Straßentheater aus Faenza

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Es ist ein Straßentheater, wie man es nicht an jeder Ecke findet: Professionell und poetisch, artistisch und etwas abgedreht. Es kommt aus der Partnerstadt Faenza und spielt auf Gmünds Plätzen und Gassen: „Teatro Due Mondi“.

THEATER (rw). Die sechs Schauspieler des Teatro Due Mondi gastieren mit ihrer Straßentheaterparade „Carosello“ am Montag, 13. Mai, um 19 Uhr in Schwäbisch Gmünd. Die Wanderaufführung beginnt im Spital-​Innenhof bei freiem Eintritt, das Publikum folgt den Darstellern.
„Es wäre doch spannend, in das Thema Theater einzusteigen“, findet Erster Bürgermeister Joachim Bläse. Bislang gehörten Sport, Musik, Umzüge zum Programm der Begegnungen mit der Partnerstadt in der Emilia Romagna. Und natürlich die Schulen. „Der Schüleraustausch mit Faenza hat Dimensionen erreicht, die wir uns vor zehn Jahren nicht vorstellen konnten“, sagt Bläse. Um die 150 junge Leute sind es, und danach bleiben sie häufig noch in Kontakt miteinander.
Aus dem Schüleraustausch mit dem Hans-​Baldung-​Gymnasium entstand auch der Kontakt mit Teatro Due Mondi, sagt HBG–Lehrerin Margarete Pfeiffer. Schüler des Liceo Linguistico Europeo Sant’ Umiltà und des HBG schrieben jeweils einen Part, den die Gegenseite dann sprechen möchte. Jetzt, sind wieder 10 Schüler aus Faenza dabei, wenn die Straßentheater-​Profis ihre Version der Bremer Stadtmusikanten aufführen.
„Carosello“ (Karussell) handelt von fünf alten, unnütz gewordenen Tieren, die eine neue Beschäftigung suchen. Esel, hund, Katze, Hahn und Gans schließen sich zu einem Chor zusammen, um auf der Straße ein paar Münzen zu verdienen. Ihr Konzert wird unterbrochen: Ein Verletzter Storch flattert an, der im Schnabel ein Baby trägt. Er soll es bei einer Madame Europe abliefern, kann aber die Adresse nicht finden – sieht so aus, als verstecke sich die Mutter absichtlich. Gemeinsam setzen sie die Reise fort, die Zuschauer werden gebeten, bei der Suche zu helfen. Mit viel Ironie wird ein Anstoß geliefert, über die Veränderungen in der Welt nachzudenken, das Spiel mit Stelzen und Masken, Akkordeon und Percussion ist eine Allegorie der Vielfalt – die Welt, ein buntes Karussell. Und es ist ein Geschenk der Partnerstadt.
Im HBG bietet Regisseur Alberto Grilli am 14. und 15. Mai einen Workshop an. Schüler setzen sich mit der Erklärung der Menschenrechte auseinander und wählen Artikel aus, die in Gruppenszenen umgesetzt werden und in das Straßenspektakel zum Abschluss des Incontri-​Projektes in Faenza einfließen. Vier Schülerinnen und Schüler dürfen im Juni im Finale in der Partnerstadt teilnehmen.

„Teatro Due Mondi“, Montag, 13. Mai, 19 Uhr, Beginn im Spital-​Innenhof. Dauer: knappe Stunde. Eintritt frei.
 

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