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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 11. April 2014

„Smoky radio“ der Rauchbeinschule ist auf Sendung gegangen

Galerie (2 Bilder)

Die wochenlangen Vorbereitungen hatten sich gelohnt, die Premiere hat Lust auf mehr gemacht: Erstmals ging am Freitagmorgen um 9.30 Uhr das Schülerradio „smoky radio“ der Klasse 6 in der Rauchbeinschule auf Sendung.

Von Alexander Vogt
SCHWÄBISCH GMÜND. Zusammen mit der Schiller-​Realschule und der Gemeinschaftsschule Friedensschule auf dem Rehnenhof beteiligt sich die Rauchbeinschule am Modellprojekt „Kulturagenten für kreative Schulen“ der Kulturstiftung des Bundes und der Stiftung Mercator. „Anhand von kreativen Projekten sollen die Schülerinnen und Schüler ihre Persönlichkeit stärken und soll das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt werden“, sagt Diethelm Wonner, der in seiner Funktion als Kulturagent im baden-​württembergischen Schulnetzwerk dafür sorgt, dass diese Projekte von regionalen Künstlern, aber auch vor allem finanziell unterstützt werden. Die drei Gmünder Schulen erhalten pro Schuljahr insgesamt 40 000 Euro. Für das aktuelle Vorhaben „Radiowerkstatt“ stehen der Rauchbeinschule neben 6000 Euro die lokalen Kunst– und Kulturexperten Svend Renkenberger und Pat Mueller sowie SWR 4-​Redakteur Timo Staudacher zur Verfügung.
Seit knapp drei Monaten hatte die Klasse 6 diesem Moment am gestrigen Freitag um punkt 9.30 Uhr entgegengefiebert. Die letzten zehn Sekunden wurden aufgeregt, gespannt und lauthals heruntergezählt, ehe es endlich soweit war: Das „smoky radio“ feierte seine Premiere. Mit der ersten in intensiver Eigenarbeit vorbereiteten und produzierten Sendung, die in alle Klassenzimmer der Rauchbeinschule übertragen wurde. Siebeneinhalb Minuten enthielt die erste Sendung all das, was ein informatives, unterhaltsames, aber auch professionelles Radioprogramm ausmacht: Aktuelle Nachrichten, ein Interview mit der Skisprung-​Olympiasiegerin Carina Vogt, ein Hörspiel, Serkans Witz der Woche und Jingles mit Ohrwurm-​Charakter.
Gemeinsam mit den Lehrerinnen Margit Wrobel und Stefanie Kolb, Schulsozialarbeiterin Simone Mühlek, die dank ihres medienpädagogischen Schwerpunktes eine wichtige Stütze war, Renkenberger, Mueller und Staudacher setzten die Schülerinnen und Schüler das ambitionierte Projekt in die Tat um. „Es gab schon mehrere Gänsehautmomente“, sagte Wrobel bevor das „smoky radio“ überhaupt „on air“ gegangen war. „Das Gefühl, für so etwas Großes mitverantwortlich zu sein, hat alle beflügelt“, berichtet die Klassenlehrerin nur Positives über das in allen Belangen gelungene Projekt. Von Anfang an seien die Schülerinnen und Schüler Feuer und Flamme für das Schülerradio gewesen. „Kinder, die stottern oder andere Sprachprobleme haben, weil sie noch nicht lange in Deutschland leben, machen astreine Ansagen“, so Wrobel. Der Deutschunterricht sei so beliebt wie selten zuvor.
Timo Staudacher vermittelte das Know-​how und schnitt die Sendung zusammen. „Es ist beeindruckend und hat mich total überrascht, mit welchem Enthusiasmus alle mitgearbeitet haben“, sagt der Lokalredakteur des SWR 4-​Schwabenradios, wo in den nächsten Wochen über das „smoky radio“ der Rauchbeinschule explizit berichten möchte. Während sich Pat Mueller um das Sprechtraining kümmerte, waren die Schülerinnen und Schüler mit Svend Renkenberger im Tonstudio, um Jingles einzuspielen, Geräusche aufzunehmen und eine Klangbibliothek herzustellen.
„Es war eine sehr gelungene Premiere, auf die alle Beteiligten sehr stolz sein können“, lobte Rektor Klaus Dengler die erste Sendung. Künftig wird das „smoky radio“ jeden Freitag in der Rauchbeinschule vor der großen Pause auf Sendung gehen. Klassenlehrerin Margit Wrobel: „Geplant sind etwa fünf Minuten.“
 

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