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Lokalnachrichten

Mittwoch, 30. April 2014

Viele Komplimente für Gmünd beim Festakt zur Eröffnung der Landesgartenschau

Gmünd überschüttete seine Gäste am Mittwochabend im Stadtgarten mit Blumen – und die revanchierten sich mit Komplimenten. Ein Festakt mit vielen Attraktionen beendete den Tag, an dem die 25. Landesgartenschau eröffnet wurde.

Von Manfred Laduch
SCHWÄBISCH GMÜND. Er wolle einen Strauß des Willkommens und Dankens binden, erklärte Oberbürgermeister Richard Arnold zur Begrüßung. Zuvor hatten die Bundesliga-​Turner des TV Wetzgau, die Karren Foster Dancers und das Akrobatik-​Duo mira-​mas die Besucher fasziniert.
Das mit dem Strauß meinte der OB wörtlich, doch es war nicht einer, sondern neun, die am Ende auf der Bühne waren – gehalten von Landrat Klaus Pavel und dem Vorsitzenden der Förderungsgesellschaft düe die Baden-​Württembergischen Landesgartenschauen, Prof. Hubert Möhrle. Beide mussten sich mit Armen voller Blumen vorkommen, wie ein Altersgenosse am Ende des Jahrgangs-​Umzugs.
Arnold dankte vielen Partnern, ohne die es keine Gartenschau in Gmünd gegeben hätte: aus der Politik, die ebenso viele Mittel aufgebracht habe, wie die mannigfaltigen Sponsoren. Sein Dank galt den starken Partnern im Ostalbkreis, in Ostwürttemberg, im Remstal und im Stauferland. Besonders aber dankte der OB den vielen Freiwilligen und all jenen Gmündern, die die vielen Bauarbeiten gelassen hingenommen hätten. Und er würdigte „den besten aller Gemeinderäte“.
Der OB vergaß die „Macher“ nicht und holte seinen Stellvertreter Joachim Bläse sowie die beiden LGS–Geschäftsführer Karl-​Eugen Ebertshäuser und Manfred Maile auf die Bühne. „Das Miteinander ist das wichtigste“, erklärte Landrat Pavel. Und die Gartenschau stärke das. Allein 200 Mitarbeiter des Landkreises seien als Ehrenamtliche mit dabei. Auch gab Klaus Pavel den Dank an den Oberbürgermeister für dessen Leistung zurück – und erhielt dafür donnernden Applaus.
Hubert Möhrle stellte, den Arm voller Blumensträuße, fest, dass bei der Eröffnung in Gmünd „alles etwas anders ist, als ich’s gewohnt bin“. Auch er würdigte Gmünd und „seinen gnadenlos guten Oberbürgermeister.“
Die Karen Foster Dancers zeigten eine schöne Choreographie des „Blumenwalzers“ aus Tschaikowskis „Nussknacker“, gespielt von der Philharmonie Schwäbisch Gmünd unter Leitung von Knud Jansen. Dann holten kleine Elfen der Teresa Beisswenger Ballettschule, die zuvor Blumen ans Publikum verteilt hatten, den Ministerpräsidenten ans Rednerpult.
„Anderswo beschäftigt man Conferenciers, hier führt der OB selbst kurzweilig durchs Programm – was kann der eigentlich nicht?“, fragte der erkennbar gut aufgelegte Winfried Kretschmann. „Man erkennt die Stadt wirklich kaum wieder“, erinnerte er an den Kabinettsausflug nach Gmünd 2012. Das Forum Gold und Silber sei ein grandioser Blickfang. „Respekt vor dieser Stadt; man kann Gmünd zu dieser großartigen Entwicklung nur beglückwünschen“, verteilte der Ministerpräsident höchstes Lob. Es sei nicht übertrieben, wenn die Medien von einer „kleinen Expo“ sprächen.
Gmünd sei bei den schönsten Städten im Land, aber nicht bei den reichsten. Das mache leistungsfähig und kreativ. Für die Bemerkung „es gibt glaub‘ ich keinen einzigen Fördertopf, den Sie nicht entdeckt haben“, erntete Kretschmann viel Gelächter. Angesichts der finanziellen Grenzen habe man viele zum Mitmachen bewegt und mache sich damit zur Hauptstadt des Ehrenamtes. Das gelte auch für den sehr lobenswerten integrativen Ansatz, Flüchtlinge und Asylbewerber einzubeziehen.
Ein wahrhaft monumentales Werk bildete den Abschluss des Festaktes. Die Philharmonie spielte, begleitet von dem aus Weiler stammenden Lübecker Professor Konrad Elser am Flügel, eine Chorfantasie von Ludwig van Beethoven. Parallel dazu konnte man auf zwei Videowänden die Sechsjährige Amelie Mascia in einem wunderbaren Film durch die einzelnen Orte der Landesgartenschau begleiten. Und zum Finale erhob ein über 200-​köpfiger Chor die Stimmen – zusammengesetzt aus dem Collegium Vocale, dem Schulchor der Freien Waldorfschule und den St. Michael-​Chorknaben. Walter J. Beck und Harald Elser hatten den Gesang unter der Überschrift „Himmel & Erde“ eingeübt. Bei einem Stehempfang freuten sich noch viele der über 1500 Besucher an dem schönen Fest.
 

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