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Informations– und Beratungsangebot der Fernuni Hagen in Gmünd

Mit einem Informations– und Beratungsangebot ist die Fernuniversität Hagen künftig wieder in Gmünd aktiv. Die Technische Akademie fungiert hierbei als Partner, unter anderem bei der Organisation der Veranstaltungen vor Ort und bei der Bereitstellung von Räumlichkeiten.

Donnerstag, 12. Februar 2015
Rems-Zeitung, Redaktion
1 Minute 40 Sekunden Lesedauer

SCHWÄBISCH GMÜND (nb). Eröffnet wurde es 1990 als erstes baden-​württembergisches Studienzentrum der Fernuniversität Hagen, teils studierten am Studienzentrum Schwäbisch Gmünd bis zu 1500 Studierende. Vor allem bei den Berufstätigen, die 80 Prozent der Studierenden ausmachen, war das breitgefächerte Studienangebot sehr nachgefragt.
Im Zuge einer Neustrukturierung und der Schaffung eines Regionalzentrums mit Sitz in Stuttgart wurde im vergangenen Jahr dann das Ende des Studienzentrums Gmünd eingeläutet. Viele Anrufe haben Bürgermeister Dr. Joachim Bläse seitdem erreicht, darunter zahlreiche Bürger aus dem Altkreis Gmünd, die in Gesprächen unterstrichen, wie wichtig auch weiterhin eine Verankerung der Fernuniversität in Gmünd wäre. Mit Unterstützung der Technischen Akademie wird es ab dem Sommersemester 2015 zumindest nun wieder ein Informations– und Beratungsangebot der Fernuni in Gmünd geben.
Weiterbildungsinteressierte aus Ostwürttemberg und dem Remstal können sich zu festgelegten Zeiten in der Lorcher Straße 119 zu den berufsbegleitenden Studienangeboten informieren. Zusätzlich werden jene, die bereits eingeschrieben sind, die Möglichkeit haben, während eines Beratungstages einen individuellen Beratungstermin mit einer Studienberaterin der Fernuniversität zu vereinbaren. Drei Termine, die rechtzeitig vor der nächsten Einschreibungsfrist stattfinden, stehen bereits fest. Angedacht ist, das Angebot weiter auszubauen; wie viele Veranstaltungen stattfinden, das hängt jedoch von der Nachfrage ab.
„Gerade bei uns in der Region ist die akademische Weiterbildung ein wichtiges Thema“, unterstrich Bürgermeister Dr. Joachim Bläse im Rahmen eines Pressegespräches gestern die Bedeutung auch für die regionale Wirtschaft.
Die Fernuniversität sei von Anfang an ein willkommener Partner gewesen, so Bläse, der auf die gewachsene Struktur für die Fernuni in Gmünd verweist. Die Servicestelle on demand (auf Abruf) sei für ganz Ostwürttemberg wichtig.
Veit Rambacher, Leiter des Regionalzentrums Stuttgart der Fernuniversität Hagen, freut sich über das Gmünder Interesse und Engagement. „Wenn wir so mit offenen Armen empfangen werden, dann sagen wir natürlich nicht nein“, so Rambacher. Bürgermeister Bläse habe sich stark dafür eingesetzt, dass die Fernuniversität nach wie vor verankert sei in Gmünd. In dieser Form wie nun bald in der Stauferstadt bestehe eine solche Einrichtung in ähnlicher Weise nur in Zürich. Seitens der Technischen Akademie sei es selbstverständlich gewesen, da mitzumachen, begrüßt auch Michael Nanz, der Geschäftsführer der Technischen Akademie, das Vorhaben.

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