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Lokalnachrichten

» Ostalb | Montag, 14. September 2015

Politischer Erntedank in Gschwend mit dem Präsidenten der Bundesärztekammer zum Thema „Sterbehilfe“

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Wenn man die Ernte einfährt, strahlt das Gesicht normalerweise ja Freude aus. Nicht so beim Politischen Erntedank von Christian Lange. Denn sein Gast Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery befasste sich mit zwei ernsten Themen: Mit der medizinischen Versorgung von Flüchtlingen und mit der Sterbehilfe.


GSCHWEND. Dass in diesen Tagen eine politische Veranstaltung über die Bühne geht, ohne dass dabei über die Flüchtlingsproblematik diskutiert wird, ist schlicht undenkbar. Und so nahmen dazu sowohl Christian Lange als Gastgeber im „Bilderhaus“ als auch der Hauptredner des Abends dazu kurz Stellung.
Der Staatssekretär und SPD–Bundestagsabgeordnete hob hervor, dass Deutschland den Menschen in ihrer Not helfen wolle, aber dass es auch nötig sei, die Bedingungen so zu schaffen, dass man helfen könne.
Als Präsident der Bundesärztekammer richtete Prof. Dr. Montgomery den Blick auf die medizinische Seite der Flüchtlingsproblematik. Diese Menschen hätten ein Recht darauf, von Ärzten betreut zu werden. Darüber hinaus dürfe man nicht außer acht lassen, dass eine schnelle und gute medizinische Betreuung der Flüchtlinge in Sachen ansteckende Krankheiten lebenswichtig für alle Seiten sei.
Sei eigentlicher Vortrag mit dem Titel „In Würde leben, in Würde sterben“ drehte sich dann um die zentrale Frage, ob es mit dem Berufsbild eines Arztes in Einklang zu bringen sei, dass mit Rückendeckung durch eine Gesetzesänderung aktive Sterbehilfe beziehungsweise die Unterstützung bei der Selbsttötung geleistet werde. Wie ein roter Faden zog sich durch Dr. Montgomerys Rede als Antwort ein klares „Nein“ ohne wenn und aber.

(mehr dazu in der Rems-​Zeitung vom 15. September 2015)

 

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