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Jahrhunderthochwasser fordert in Gmünd zwei Todesopfer

Das katastrophale Unwetter am Sonntagabend im Raum Schwäbisch Gmünd hat neben Millionenschäden besonders furchtbare Folgen: Zwei Menschen verloren ihr Leben, darunter ein Feuerwehrmann, der einem Mitbürger das Leben retten wollte.

Montag, 30. Mai 2016
Rems-Zeitung, Redaktion
46 Sekunden Lesedauer

Rund 250 Einsatzstellen verzeichnen Feuerwehr und Technisches Hilfswerk. Unterstützung kommt für die teils überflutete Innenstadt von Gmünd von zahlreichen Nachbarwehren, sogar von der Berufsfeuerwehr Stuttgart. Alles wird in der Nacht jedoch von der traurigen Nachricht überschattet, dass zwei Menschen ihr Leben verloren haben. Beim Versuch, einem Mitbürger das Leben zu retten, ist ein Gmünder Feuerwehrmann verunglückt. Nach einer großangelegten Suchaktion im hoffnungslos überfluteten Bahnhofs– und Taubentalbereich besteht kaum noch Hoffnung, die beiden vermissten Männer lebend zu finden. Im Feuerwehrhaus von Schwäbisch Gmünd bemühen sich die Einsatzkräfte, weiterhin die Vielzahl von Aufgaben abzuarbeiten. Es macht sich dennoch tiefe Trauer und Bestürzung breit angesichts eines Opfers aus den eigenen Reihen. Notfallseelsorger sind im Einsatz. Unter Tränen, für die sich niemand schämen muss, gaben Oberbürgermeister Richard Arnold, Bürgermeister Dr. Joachim Bläse sowie Vertreter von Feuerwehr und Polizei bei einem Pressegespräch mitten in der Nacht die traurige Nachricht bekannt. Zahlreiche Menschen konnten von den Hilfsorganisationen aus teils lebensbedrohlichen Situationen gerettet werden.

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