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» Blaulicht | Donnerstag, 11. August 2016

Brand in Rechberg — Anwesen brennt ab

Schon wieder musste die Feuerwehr ausrücken: Um 9.37 Uhr wurde der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Rechberg in der Staufeneckstraße gemeldet.

Dort stand ein Wohngebäude mit angebauter Scheune in Vollbrand. Das Feuer hatte sich rasend schnell ausgebreitet. Das Haus Staufeneckstraße 30 ist eines der ältesten Anwesen in Rechberg, die frühere Gaststätte zum Ochsen. Nachbarn alarmierten die Feuerwehr. Die Feuerwehr Rechberg, Straßdorf und Schwäbisch Gmünd, die auch mit einer Drehleiter zur Brandbekämpfung ausgerückt sind, waren mit insgesamt 10 Fahrzeugen und rund 60 Kräften im Einsatz. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr konnten Anwohner noch rechtzeitig in dem brennenden Gebäude die Angestellte eines Pflegedienstes sowie eine pflegebedürftige Bewohnerin alarmieren und gemeinsam sicher nach draußen bringen. Im Anschluss wurde die Bewohnerin vorsorglich in ein Krankenhaus verbracht. Die Wehrmänner versuchten die Flammen, die bereits über das Dach und die installierte Photovoltaikanlage ausschlugen, einzudämmen. Vorrangig war auch, ein Übergreifen des Feuers auf ein benachbartes Gebäude zu verhindern. Bereits nach einer Stunde kam die erfreuliche Nachricht, dass das Feuer kontrolliert wird und weiterer Schaden abgewendet werden kann.

Letztlich brannte die östliche Gebäudeseite im Bereich der ehemaligen Stallung nieder. Die gegenüberliegende Wohngebäudeseite blieb zwar von den Flammen weitgehend verschont, ist aber dennoch aufgrund der Brandzehrung und Wasserschäden unbewohnbar. Das angrenzende Gebäude konnte vor den Flammen gerettet werden. Lediglich die Außenfassade sowie Fenster und Rollläden nahmen an diesem Gebäude durch die Hitzeentwicklung Schaden. Kriminalbeamte haben mittlerweile zur Klärung der noch unklaren Brandursache die Ermittlungen vor Ort aufgenommen. Bislang konnte die Brandstelle noch nicht betreten werden. Es ist geplant, dass noch am Nachmittag ein Bagger zur Spurensuche und Abtragung der Hauptbrandstelle, die im Bereich der Stallung zu finden ist, eingesetzt wird. Die Gebäudeschäden könnten sich nach vorläufigen Schätzungen in einem niedrigen sechsstelligen Bereich bewegen.



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Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 919 Tagen veröffentlicht.

Veröffentlicht von Rems-Zeitung, Redaktion.
Lesedauer: 73 Sekunden.


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