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Lokalnachrichten

» Kultur | Mittwoch, 20. Dezember 2017

Ulrich Müllers „Schwäbisch Gmünd unterm Hakenkreuz“

Galerie (1 Bild)
 

Foto: privat

Der Anfang ist gemacht. Seit dem 9. November gibt es die Zeit zwischen 1933 und 1948 in Gmünd zwischen zwei Buchdeckeln. Und wieder kommt die Stadt bei der Obrigkeit nicht gut an.


Wie schon 1817 der württembergische Finanzminister von Malchus sich beschwerte, mit Gmünd „eine schlechte Akquisition gemacht zu haben“, so klagt 1939 Kreisleiter Hermann Oppenländer in seinem Tagebuch, „wenn ich doch dieses Gmünd nie gesehen hätte.“ Die Tagebücher Oppenländers sind eine der Quellen, die der Waldstettener Historiker Ulrich Müller für sein neuestes Buch „Schwäbisch Gmünd unterm Hakenkreuz“ verwendete.
Weitere Quelle sind die Presseberichte des SA-​Sturmführers Fred Schlenker in der Remstal-​Post über die bescheidenen Anfänge der NSDAP in Gmünd, die kirchlichen Archive über den Pfarrhaussturm und die katholische Jugendarbeit und schließlich die Aufzeichnungen Paul Lemals über die letzten Tage der nationalsozialistischen Herrschaft und die Übergabe der Stadt. Mehr darüber in der RZ vom 21. Dezember.

Veröffentlicht von Rems-Zeitung, Redaktion.
Lesedauer: 37 Sekunden.

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