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Lokalnachrichten

Schwäbisch Gmünd | Samstag, 13. Mai 2017

Imhofstraße 9: Uralter Gewölbekeller wird als Dokumentationsraum des Domus Judaeorum genutzt

Galerie (4 Bilder)
 

Fotos: bt

Der Stadt die Wartezeit verkürzen — auf diesen Nenner lassen sich die jüngsten Arbeiten am Gewölbekeller der Imhofstraße 9 bringen, der für die Öffentlichkeit geöffnet wird. Nicht in Vergessenheit geraten lassen, dass da an der höchsten Stelle der historischen Stauferstadt das einzige bis zum Dachstuhl aus dem Jahr 1288 erhaltene frühgotische Steinhaus steht.

Dieses Haus ist älter als das Münster, und es wird von Historiker Dr. Simon Paulus als europaweit einzigartig bezeichnet – einzigartig, weil „besterhaltenes Bauzeugnis mit vergleichbarer Nutzungsgeschichte“. Die Imhofstraße 9 ist in einem halben Dutzend Urkunden als Synagoge und Judenschule, Tanzhaus und Judenhaus archivalisch belegt und in historischen Stadtansichten deutlich zu erkennen.Etwa zwei Jahre dauert diese statisch-​konstruktive Sicherung. In dieser Zeit, wird zu ausgewiesenen Zeiten der Gewölbekeller geöffnet, in dem mit Bannern Einblick gegeben werden soll in den aktuellen Stand der Arbeiten, zudem ein Überblick über die Baugeschichte und Geschichte der Gmünder Juden im Mittelalter. Allein dieser Keller ist einen Besuch wert: Bauzeitliche gemauerte Kanäle stehen für ein mittelalterliches Be– und Entwässerungssystem, das noch nach all den Jahrhunderten funktioniert: Nach dem Hochwasser vor einem Jahr lief das Wasser genauso schnell ab, wie es in den Keller geflossen war. Wie, ist ungeklärt. So, wie auch hochinteressante Aussparungen und Öffnungen im Kellerboden Rätsel aufgeben – noch weiß niemand, welchem Zweck sie einst dienten.
Mehr in der Rems-​Zeitung vom 13. Mai.

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