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Lokalnachrichten

» Ostalb | Dienstag, 16. Mai 2017

Kultur– und Landschaftspfad Birkichäcker in Iggingen: komprimierte Menschheitsgeschichte

Galerie (7 Bilder)
 

Fotos: bt

Nur eine Senke im satten Grün erinnert daran, dass hier einst Sand abgebaut wurde. Und gleich nebenan arbeitete noch Hans-​Hermann Bleichers Großvater im Brainkofer Steinbruch. Dann gibt es da noch tausende Artefakte der Steinzeit – und ohne Hinweistafeln wüssten nur Eingeweihte um all diese Geschichten.

Hans-​Hermmann Bleicher, Autor des Heimatbuchs „Brainkofen“ und Intiator eines ganzen Netzes von Informationstafeln auf Igginger Markung, hat rund ums Gewann Birkichäcker einen etwa 1,5 Kilometer langen historischen Pfad konzipiert, der am Dienstag vorgestellt wurde. Geologie spielt eine Rolle, wie könnte es anders sein, wenn es um Abbaugebiete von Lehm, Sand und Stein geht – und das ist interessant genug, wenn man sich bewusst macht, dass da oben auf dem schmalen Höhenzug zwischen Rems– und Leintal der Sandstrand der Ur-​Lein zu finden ist. Auch ein vom Bund ausgezeichneter Schutzacker für Artenvielfalt und Ackerwildkräuter ist vom – barierefreien – Rundweg eingeschlossen. Vor allem aber wird hier Geschichte lebendig. Angefangen bei der Steinzeit, die in so rauen Mengen Zeugnis gibt von der Anwesenheit der Eiszeit-​Jäger, dass der verstorbene Werner Raschke gerne mit dem Ausruf zitiert wird, sein Troja liege bei Iggingen. Die Kelten lebten hier, die Römer bauten ihre Mauer, und von alters her wurde genutzt, was der Boden dort zu bieten hat. Lange erinnerte nichts mehr an diese Geschichte, an Schienen und Loren auf Igginger Grund. Erst jetzt erfahren auch Besucher davon, die keinen Hans-​Hermmann Bleicher als Führer haben.

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