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Lokalnachrichten

Ostalb | Mittwoch, 03. Mai 2017

Förderung der freiwilligen Rückkehr von Flüchtlingen macht sich bezahlt

Galerie (1 Bild)
 

Fotos: lra

Sie kehren freiwillig in ihre Heimatländer zurück, nach China, Pakistan oder Nigeria, weil ihnen hier, im Ostalbkreis, das Rüstzeug an die Hand gegeben wird, im alten Land eine neue Existenz aufzubauen und in Würde zurückzukehren – nicht als Gescheiterte„QUARK“ nennt sich das Projekt der Stadt und des Landratsamtes zur Förderung der freiwilligen Rückkehr von Flüchtlingen.

. Sie nähen also, sie kaufen einen gebrauchten Traktor, sie machen sich mit einem von Meisterinnenhand zusammengestellten Frisierkoffer und einem mobilen Friseursalon selbstständig. Sie bauen an, sie nähen, sie verkaufen. Oder sie kehren zu einer Familie zurück, die sie nach entsprechenden Vermittlungsgesprächen wieder aufnimmt. Davon erfuhr der Sozialausschuss des Kreistags in seiner jüngsten Sitzung. Q steht für Qualifizierung, dann folgen Unterstützung, Arbeitsperspektiven, Reintegration und „K“ wie Kommunale Rückkehrhilfen.
Christiane Ulm für den Landkreis und Hans-​Peter Reuter für die Gmünder Stadtverwaltung präsentierten das offenbar erstaunlich erfolgreiche Konzept.Grundsätzlich gilt, dass diese Beratung freiwillig, ergebnisoffen und prozessorientiert ist, erklärte Christiane Ulm, die dem Gremium einige Erfolgsgeschichten erzählte – wie die des stolzen Traktorbesitzers, der nun als Sandtransporteur gefragt ist. Ulm zeigte auch auf, dass die Kosten fürs Programm QUARK in keinem Verhältnis stehen zu den eingesparten Sozialleistungen – 2016 wurden für 129 ausgereiste Personen insgesamt 20 969 Euro an Reintegrationshilfen ausgegeben, im gleichen Zeitraum wurden 571 000 Euro an Sozialleistungen eingespart. Mehr in der Rems-​Zeitung vom 4. Mai.


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