Startseite Rems-Zeitung bei Facebook Rems-Zeitung bei Google+ Rems-Zeitung bei Telegram Rems-Zeitung bei Twitter Rems-Zeitung RSS-Feeds Rems-Zeitung als E-Paper Kontakt
Ihre Ansprechpartner in der Lokalredaktion
Die Geschichte der Rems-​Zeitung
Ihre Ansprechpartner in der Werbeberatung
Unsere Mediadaten als PDF
Unsere Themenwelten /​Sonderveröffentlichungen
Ihre Ansprechpartner im Bereich Abo und Service
Kostenloses Probeabo
Klassikabo / Digitalabo
Aktionsabo zu Sonderkonditionen
Nachsendung und Lieferunterbrechung
Unser Leser werben Leser Prämienprogramm
Übersicht Leserreisen
Übersicht Bücher und mehr
Private Kleinanzeige online aufgeben
Schwäbisch Gmünd
Rosenstein
Lorch
Leintal/Frickenhofer Höhe
Schwäbischer Wald
Waldstetten/Stuifen
Welzheimer Wald
Ostalbkreis

Lokalnachrichten

Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 04. Mai 2017

„Herzenswege“ — Gmünder Vorzeigeprojekt für mehr Lebensfreude im Alter

Galerie (1 Bild)
 

Foto: bt

Es hat sich einiges getan, seit die Rems-​Zeitung unter dem Titel „Wenn es an einfachsten Dingen mangelt“ über bedürftige und einsame alte Menschen in der Stadt geschrieben hat. Mittlerweile sind die „Herzenswege“ auf richtig gutem Weg.

Ende Januar gab es in der Barmer eine Ideenschmiede, in der die „Herzenswege“ in ihrer jetzigen Form entstanden – als Zusammenschluss engagierter Menschen in Gmünd und Umgebung, die es nicht einfach hinnehmen wollen, wie schlecht es einigen Seniorinnen und Seniorinnen in ihrem Umfeld geht. Von „tränentreibender“ Armut wird erzählt, von Älteren, für die ein Tässle Kaffee und ein Stück Kuchen im Café der Höhepunkt des Jahres ist. Dann gibt es die Gruppe der Einsamen: Beim Januar-​Workshop setzte sich die Erkenntnis durch, dass diese Hilfe nicht nur finanziell gesehen werden kann, dass die Bereiche „Einsamkeit“ und „Beratung“ unbedingt berücksichtigt werden müssen. Fast noch wichtiger als etwa ein Zuschuss für den ersten richtigen Ausflug seit Jahren ist für viele Alte, die in völliger Einsamkeit leben, jemanden zum Reden zu haben, und zum Zuhören. Ein dritter Bereich deckt das Leben in einer sich rasant verändernden Welt ab – wer schließt das Telefon an, wer füllt Formulare aus, wer hilft im Umgang mit Versicherungen oder Banken. Alte Menschen googeln nicht „geringe Rente“. Und wenn sie’s könnten, sind sie zu stolz, „aufs Amt zu gehen“ und ihnen zustehende Hilfe zu beantragen – das scheint zentrales Problem dieser Bevölkerungsgruppe zu sein.
Inzwischen gibt es 18 Mitstreiter, die sich als eingeschworene Gemeinschaft sehen und ihren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern helfen wollen. Bärbel Blaue nennt das Tempo der Ideen und Aktivitäten atemberaubend – immer größer wird das Netzwerk derer, die bereit sind, Zeit, Geld, Technik, Wissen beizusteuern.

Mehr in der Rems-​Zeitung am 5. April.


QR-Code
remszeitung.de/2017/5/4/herzenswege---gmuender-vorzeigeprojekt-fuer-mehr-lebensfreude-im-alter/