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Lokalnachrichten

Schwäbisch Gmünd | Donnerstag, 01. Juni 2017

Seelsorgeeinheit Gmünd-​Mitte: „Kirche am Ort“ bewegt sich und wird wahrgenommen

Galerie (1 Bild)
 

Foto: bt

Es gibt Innenstadtgemeinden, die haben noch eine Handvoll Kommunionkinder, wo es einst 120 gab. Die schlechten Zahlen liegen nicht daran, dass die Zahl der Kirchenaustritte überproportional hoch ist, sondern an der Überalterung: Es gibt so viel mehr Sterbefälle als Taufen in der Seelsorgeeinheit Gmünd-​Mitte. Die Katholiken im Herzen Gmünds reagieren auf diese Entwicklungen mit sehr positiven Ansätzen — das wurde am Mittwoch bei einem Arbeitstreffen deutlich.


Ob es irgendwann eine gemeinsame Kirchengemeinde geben wird, steht in den Sternen. Sicher ist, dass die Kirchen und Pfarrbüros, generell die Kirchengebäude erhalten werden. Ebenso die Strukturen, die Identität der gewachsenen Gemeinden, die „Lebensbezüge vor Ort“. Es zeichnet sich aber auch ab, dass nicht mehr alle alles anbieten können.
Der Prozess „Kirche am Ort – Kirche an vielen Orten“ zeichnet sich dadurch aus, dass nichts umgesetzt werden muss, was von übergeordneten Gremien verordnet wird, sondern dass wachsen kann, was gut ist, dass sich vor Ort, in den Gemeinden, entwickeln kann, was Zukunft verheißt. In Gmünd wird dieser Prozess dadurch erleichtert, dass zumindest die deutschsprachigen Gemeinden längst zusammenarbeiten – „die Grenzen sind durchlässig geworden“, sagt Münsterpfarrer Robert Kloker, der gemeinsam mit den Vertreterinnen und Vertretern der einzelnen Gemeinden und wechselnden Gästen wie Inge Pfeifer von der Stadt, Jugendreferent Daniel Barth oder, ganz, wichtig, die Leitung der katholischen Sozialstation seit gut einem Jahr an diesen „Perspektiven“ arbeitet. Wünschenswert wäre es, so wurde gestern im Gremium deutlich, wenn die Gruppenverantwortlichen und die Aktiven in der Gemeindearbeit noch stärker zusammengeführt werden könnten – dadurch ließe sich bessere Abstimmung erreichen. Mehr zu den Plänen und konkreten Vorhaben in der RZ vom 1. Juni.

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