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Lokalnachrichten

» Sport | Freitag, 23. Juni 2017

Ein Jahrhundertprojekt: Neue Schanze in Degenfeld

Galerie (2 Bilder)
 

Fotos: alv

Das Skispringen hat in Degenfeld eine lange Tradition, 1922 beschloss der hiesige Ski-​Club den Bau der ersten Schanze. Doch mit dem aktuell größten Sport-​Infrastrukturprojekt der Stadt Schwäbisch Gmünd, dem Bau der neuen 75-​Meter-​Mattenschanze, die an diesem Wochenende feierlich eingeweiht wird und in unserer Samstagsreportage näher betrachtet wird, stößt der Verein der Olympiasiegerin und mehrmaligen Weltmeisterin Carina Vogt in ganz andere Dimensionen vor.

Fünf Jahre sind es noch, dann wird der Ski-​Club Degenfeld 100 Jahre alt. Der südlichste Gmünder Stadtteil am Fuße des Kalten Feldes entwickelte sich nach dem Ersten Weltkrieg rasant zu dem Anziehungspunkt schlechthin für Wintersportler aus der Region um Stuttgart. Der am 21. Januar 1922 gegründete Verein nahm sich prompt dem Skispringen an, am 8. Oktober 1922 wurde der Bau der ersten Sprungschanze beschlossen, vier Jahre später wurde die Naturschanze dann eingeweiht. Mit Sonderzügen kamen begeisterte Wintersportler nach Weißenstein und von dort aus ging es zu Fuß weiter Richtung Degenfeld und Kaltes Feld. Seither wurde die Schanze von 1926 immer wieder instand gesetzt, verbessert und vergrößert. „Die ist seither bestimmt drei wenn nicht sogar vier Mal umgebaut worden und immer größer geworden“, erinnert sich der Vorsitzende des SC Degenfeld, Frank Ziegler, zurück. Heute ist es eine K-​88-​Großschanze, auf der der SCD alljährlich im Winter sein Internationales Pokalspringen austrägt – sobald genügend Schnee liegt.

Weil der aber schon lange nicht mehr zuverlässig fällt, war und ist man längst froh um die beiden kleineren Mattenschanzen. Einen zusätzlichen Schub erhoffen sich die Verantwortlichen des SC Degenfeld von der neuen 75-​Meter-​Mattenschanze, gibt es dadurch doch künftig einen ganz entscheidenden Vorteil: die ganzjährige Talentförderung vor Ort, springen doch Jugendliche ab zwölf Jahren bereits von größeren Anlagen. Mehr dazu in der RZ vom 24. Juni.




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