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Lokalnachrichten

Schwäbisch Gmünd | Freitag, 09. Juni 2017

Bürgerinitiative „Pro Gamundia — Lex Gamundia“ stellt eine Broschüre zur Baukultur vor

Galerie (18 Bilder)
 

Fotos: bt

„Pro Gamundia — Lex Gamundia“, die Bürgerinitiative, die findet, dass die Stadt in ihrer Einzigartigkeit bewahrt werden muss, hat einiges erreicht. Die jüngsten Anstrengungen mündeten in eine Broschüre, die einen „auf Sachverstand und Interesse gegründeten Dialog“ erleichtern soll.

Die Bürgerinitiative entstand aus dem Protest am Bauzaun einer Gründerzeitvilla in der Charlottenstraße – also außerhalb des geschützten Altstadt-​Ensembles. Damals wurde erstmals eine „Lex Gamundia“ gefordert, und die beteiligten Gmünd-​Liebhaberinnen und Liebhaber haben seitdem alles in die Wege geleitet, um der historisch gewachsenen und reichen Architektur der Stadt mehr Wertschätzung zuteil werden zu lassen.
Der Wunsch nach einem Beirat etwa, der sich im Vorfeld mit Bauvorhaben beschäftigt, nicht erst diskutiert, wenn es zu spät ist, mündete ins im November gegründete Forum Baukultur.

Wichtigster bisheriger Erfolg der Bürgerinitiative ist die bevorstehende Erweiterung der „Gesamtanlagen-​Schutzverordnung“ – künftig ist nicht nur die Altstadt geschützt, sondern auch angrenzende Quartiere aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert. Das gilt für deutlich abgegrenzte Bereiche unter anderem in Charlotten– und Wilhelmstraße, Erhardstraße, im Quartier rund um Rechberg– und Bernhardusstraße, den Mutlanger Berg und Becherlehen, Nepperberg und Vogelhofstraße, letzteres unter anderem mit einer vergessenen Ansammlung von Arbeiterhäusern. Denn es sind längst nicht nur gründerzeitliche Villen, die ein Quartier schützenswert machen.

Im Gegensatz zu Hall etwa, lasse sich in Gmünd „keine Käseglocke über den Bestand stülpen“, sagt Rudolf Berkenhoff, Vorsitzender des nicht eingetragenen Vereins: Diese Stadt sei immer in Veränderung gewesen, immer habe sich die aktive Zeit ins Stadtbild geprägt; „die Geschichte der Stadt ist wie ein offenes Buch“. Berkenhoff bedauert etwa, dass die einst stadtbildprägenden Silberwarenfariken mit der Deyhle-​Bebauung weitgehend verschwunden sein werden.

Jetzt legt die BI eine Broschüre vor, die vor allem eines bezweckt: Allen, die bislang keine Zeit hatten, sich mit Baugeschichte und Architektur zu befassen, Informationen an die Hand zu geben.

Mehr dazu am 10. Juni in der Rems-​Zeitung.


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