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Lokalnachrichten

Schwäbisch Gmünd | Freitag, 07. Juli 2017

Remsbahn-​Chaos: Der Politik platzt jetzt der Kragen

Galerie (1 Bild)
 

Foto: hs

Seit schon drei Wochen geht’s auf der Remsbahn zu wie in der „Villa Kunterbunt“: Zugausfälle, Verspätungen, heillos überfüllte Wagen, kaputte Klimaanlagen, kaum noch Kommunikation mit den Kunden. Jetzt platzt hochrangigen Politikern der Kragen. Sie wollen den Bahnvorstand in Berlin zur Rede stellen.

Nach übereinstimmenden Berichten von Bahnkunden, darunter auch Bürgermeister Dr. Joachim Bläse, kam es Donnerstagnachmittag im Stuttgarter Bahnhof zu einem neuen Tiefpunkt im Umgang der Deutschen Bahn AG mit ihren Fahrgästen, darunter hunderte Pendler aus dem Remstal: Aufgrund von Zugausfällen der Regionalbahn in Richtung Aalen via Schwäbisch Gmünd drängten die Wartenden in einen bereitstehenden IC. Mittels ultimativer Durchsagen forderten Bahn-​Mitarbeiter dazu auf, dass alle Reisenden, die keine Reservierung haben, sofort diesen Zug verlassen müssten. Sonst würde, so die Drohung, der Zug überhaupt nicht abfahren. Landesverkehrsminister Winfried Hermann erklärte am Freitag zu den unerträglichen Zuständen auf der Remsbahn: „Ich bekomme allmählich Zweifel, dass das Management der DB Regio in der Lage ist, die Probleme zu lösen“. Auch er verweist auf diesen Vorfall, bei denen Fahrgäste aus dem IC geworfen worden seien, nachdem ihr Regionalzug ausgefallen war. Er kündiget ein Gespräch auf höchster Ebene direkt bei Bahn-​Vorstand Berthold Huber an. „Inständig“ bittet auch der Gmünder CDU-​Bundestagsabgeordnete und Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium Norbert Barthle in einem Schreiben an den Vorstand der Bahn AG in Berlin darum, im Remstal endlich wieder für einen normalen und verlässlichen Zugverkehr zu sorgen. Ausführliches zum Thema am Samstag in der Rems-​Zeitung.

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