Keine Staatsangehörigkeitsausweise mehr
Sogenannte Reichsbürger stellen eine besondere Herausforderung für Behörden dar. Das Landratsamt Rems-Murr-Kreis reagiert darauf mit zwei Maßnahmen: Unter dem Titel „Reichsbürger: Phänomen – Umgang – Risikoeinschätzung“ fand jüngst auf Initiative der Fachstelle für Demokratieförderung und Rechtsextremismusprävention eine Informationsveranstaltung für die Mitarbeiter des Landratsamts statt.
Dienstag, 08. August 2017
Rems-Zeitung, Redaktion
29 Sekunden Lesedauer
Die Kreisverwaltung hat sich in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung dazu entschlossen, künftig Staatsangehörigkeitsausweise nur noch bei Nachweis eines berechtigten Interesses auszustellen. Mit einem Staatsangehörigkeitsausweis kann die deutsche Staatsangehörigkeit nachgewiesen werden. Dieser Ausweis wird von der Staatsangehörigkeitsbehörde ausgestellt. Der Ausweis kann beispielsweise erforderlich sein im Falle der Adoption eines ausländischen Kindes durch einen Deutschen. „Reichsbürger“ beantragen in zahlreichen Fällen ohne erkennbaren Anlass die Ausstellung solcher Ausweise und verursachen hierdurch unnötigen Aufwand für die Kreisverwaltung.
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