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Lokalnachrichten

Sport | Donnerstag, 07. September 2017

TSB Gmünd strebt den Oberliga-​Klassenerhalt an

Galerie (1 Bild)
 

Foto: J.F.-Fotostyle

Ohne Max Häfner und Aaron Fröhlich fehlen den Handballern des TSB Gmünd nicht nur 17,3 Tore im Durchschnitt pro Spiel, sondern auch Führungsspieler, die mit ihren Zuspielen und Aktionen Verantwortung übernommen haben. Mit den Neuzugängen wurde jedoch zumindest die Basis wieder geschaffen, das Ziel Klassenerhalt in der Oberliga Baden-​Württemberg zu erreichen.

„Mit Max und einem gesunden Aaron sowie den Neuzugängen wäre das Saisonziel sicher etwas optimistischer, aber wir wollen uns in der 4. Liga etablieren, um mittelfristig das Ziel 3. Liga zu erreichen“, sagt TSB-​Trainer Michael Hieber. Es war eine herausragende Saison des TSB mit Platz zwei nach der Hinrunde und Rang vier nach der Rückrunde. Bis fast zum Schluss war sogar noch die Chance vorhanden, den Aufstiegsrelegationsplatz zu erreichen, ehe der Achillessehnenriss von Spielmacher Aaron Fröhlich den Aufstiegsträumen einen Strich durch die Rechnung machte. Michael Hieber und sein Co-​Trainer Andreas Hieber analysieren die vergangene Runde in drei Teilen: „Im ersten Drittel der Saison hatten wir eine hohe Konstanz und Stabilität in unserem Spiel und wir hatten das Niveau, um ganz oben mitzumischen. Der zweite Platz war verdient. Mit dem Unentschieden in Neuhausen hatten wir bewiesen, dass wir auch spielerisch gegen die besten Teams bestehen können. Am Ende der Rückrunde hatten wir gegen Neuhausen ohne Aaron Fröhlich kein Land gesehen, was einfach zeigt, wie wichtig ein Spieler im Handball sein kann.“ Im zweiten Drittel war der TSB in den Auswärtspartien nicht mehr gut genug, hatte aber immer noch den Abstand zu Platz zwei in Reichweite. „Der Knackpunkt im zweiten Drittel der vergangenen Saison war die bittere Heimniederlage gegen Kornwestheim, die wir mental nicht verarbeiten konnten. Mehr dazu in der RZ vom 7. September.


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