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Germania Bargau: Kellerduell am Scheuelberg

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Foto: Kessler

In der Fußball-​Landesliga sind aktuell acht Partien gespielt worden. In sieben davon hat Germania Bargau diese als Verlierer verlassen, einzig gegen den TV Echterdingen konnte die Mannschaft von Stefan Klotzbücher gewinnen. Am Samstag (14 Uhr) nun kommt es am Scheuelberg zum Kellerduell gegen den TSV Weilheim, wenn das Schlusslicht den Drittletzten empfängt.

Donnerstag, 11. Oktober 2018
Timo Lämmerhirt
1 Minute 29 Sekunden Lesedauer

„Mit Weilheim kommt durchaus ein Gegner, gegen den wir uns etwas ausrechnen“, sagt Bargaus Abteilungsleiter Ralf Klotzbücher. Allerdings wird Trainer Stefan Klotzbücher auch an diesem Samstag nicht die Aufstellung auf den Platz bringen können, wie er sie sich vielleicht vorgestellt hätte.
Stefan Voitk ist privat verhindert, Philipp Zoidl heiratet (und fehlt danach drei Wochen wegen seiner Flitterwochen) und Marcus Unfried hat sich nun auch in den Urlaub verabschiedet – ebenfalls für die kommenden drei Wochen. „Der eine kommt, der andere geht, so ist das in diesem Jahr. Diese Situation ist, wie sie ist und mit ihr gilt es umzugehen“, sagt Ralf Klotzbücher.

„Wir werden uns sicherlich nicht verrückt machen, wissen ja, warum wir in dieser Situation stecken. Mit dem Kopf durch die Wand bringt nichts.“
Abteilungsleiter Ralf Klotzbücher

Trotz des Tabellenplatzes 16 und dem Torverhältnis von 10:28 ist man am Scheuelberg aber weit entfernt davon, durchzudrehen. „Wir werden uns sicherlich nicht verrückt machen, wissen ja, warum wir in dieser Situation stecken. Mit dem Kopf durch die Wand bringt nichts. Unser Trainerteam leistet qualitativ hervorragende Arbeit und die Moral in der Mannschaft ist nach wie vor in Ordnung. Das sieht man auch daran, wie die Mannschaft in den Trainings mitzieht“, sagt er. Klotzbücher sagt aber auch, dass sich die individuellen Fehler minimieren müssten, die schon so manchen Punkt in dieser Saison gekostet hätten. „Wir müssen weiter arbeiten, denn geschenkt werden wir nichts bekommen“, so der Abteilungsleiter.
Beeindruckt haben die Weilheimer in dieser Saison übrigens auch noch nicht. Mit fünf haben sie gerade einmal zwei Punkte mehr auf dem Konto als die Schwarz-​Weißen. Das Torverhältnis von 9:24 sagt ebenfalls einiges aus. Die Germania wird nun also einen neuen Anlauf nehmen, um den Bock umzustoßen – unmöglich scheint dies am Samstag nicht zu sein, wenn der Tabellenletzte den Drittletzten empfängt. (FCB)

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