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Schattentheater: „Butterfly Blues“ zum Dahinschmelzen

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Foto: sf

Das Controluce Teatro d´Ombre brachte eine Schattentheater Inszenierung zur Aufführung, die es in sich hatte. Theater, Musik, Tanz und Spiel mit glasklaren und aussagestarken Schattenbildern in einer Komposition, die es weltweit sicher nicht ein zweites Mal gibt.

Montag, 15. Oktober 2018
Reinhard Wagenblast
36 Sekunden Lesedauer

Giacomo Puccini verstand es, die Zuhörer anzurühren und unvergessliche Momente zu schaffen. Er war ein Genießer, liebte schnelle Autos und schöne Frauen, aber auch Alkohol und Zigarren. Sein Ende im Jahr 1924 im Krankenhaus in Brüssel war unschön. Das Ensemble des Controluce Teatro d´Ombre wählte sich genau diesen Umstand als Vorlage für die Geschichte, die sie mit ihrer einstündigen Aufführung erzählten. In zwei unterschiedlichen Handlungssträngen ließen sie den Todeskampf Puccinis mit der Traumwelt seiner letzten Stunden nahtlos ineinander fließen. Wie im Traum, zwischen Licht und Schatten oder Leben und Tod, ließen sie fantastische Schattenbilder entstehen, gepaart mit einer einzigartigen Farbigkeit und Originaleinspielungen aus Puccinis Oper „Madame Butterfly“.

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