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TSGV versus TSG: Derby der Parallelen

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Fotos: Archiv/​Schlipf

Es ist nicht nur ein Ostalb-​Derby, es ist gleichzeitig ein Spitzenspiel in der Fußball-​Landesliga, wenn am Sonntag um 15 Uhr der TSGV Waldstetten die TSG Hofherrnweiler empfängt. Der Dritte erwartet den Zweiten.

Donnerstag, 18. Oktober 2018
Timo Lämmerhirt
1 Minute 31 Sekunden Lesedauer

Bereits in der vergangenen Saison haben diese beiden Mannschaften wohl am meisten beeindruckt. Die TSG wurde am Ende starker Vierter, der TSGV holte sich sogar den Vizemeistertitel. Und auch in dieser Saison zählen beide Mannschaften zu den Favoriten in dieser Liga, die TSG ist Zweiter mit 21 Punkten, der TSGV folgt auf Platz drei mit 20. Bei diesen beiden Mannschaften gibt es durchaus Parallelen, denn vor den Amtsübernahmen von Benjamin Bilger (TSG) und Mirko Doll (TSGV) steckten die Teams im Abstiegskampf. Der aktuelle Erfolg ist somit auch stark mit den Übungsleitern verknüpft, das lässt sich wohl nicht von der Hand weisen.
Die TSG ist in dieser Staffel gar die einzige Mannschaft, die noch ungeschlagen ist. „Wir hatten einfach eine sehr gute Vorbereitung, in der fast bei jeder Einheit alle Spieler da waren. Da konnten wir auf unsere Fitness vertrauen, das hat sich schon bemerkbar gemacht“, sagt Bilger zum Höhenflug seiner Mannschaft. In dieser Vorbereitung war noch Co-​Trainer Mischa Welm anwesend. „Er hat daran natürlich einen maßgeblichen Anteil“, sagt Bilger, der ihn aber schweren Herzens Richtung München hat ziehen lassen. Berufliche und private Gründe gaben den Ausschlag für den Umzug. Man strecke aber die Fühler aus, habe konkrete Gespräche geführt, so Bilger, der hofft, dass man bis zum Winter auf dieser Position Nägel mit Köpfen machen konnte. „Derzeit mache ich alles alleine. In der Saison ist das aber natürlich leichter zu kompensieren als in der Vorbereitung“, so der TSG-​Trainer. In der vergangenen Runde hat der TSGV die Maximalpunktzahl sechs gegen die TSG eingefahren. In Hofherrnweiler siegte die Doll-​Elf mit 3:0, auf eigenem Rasen schließlich 1:0. „Wir hoffen natürlich, dass wir in dieser Runde mehr reißen gegen Waldstetten. Das 0:3 war damals absolut verdient, beim 0:1 hatte der TSGV jedoch etwas Glück“, erinnert sich Hofherrnweilers Übungsleiter noch zu gut an diese beiden Duelle. „Ich möchte aber nicht von einer Revanche sprechen, wir befinden uns schließlich in einer neuen Saison.“

Den ausführlichen Vorbericht und wer beim TSGV Waldstetten suspendiert wurde, lesen Sie in der Freitagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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