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Wie ewige Verbundenheit: Gmünd und seine Goldschmiede

Galerie (6 Bilder)
 

Fotos: rw

Der Leutze-​Saal glitzert schon von außen, zumindest in der Dämmerung. Dort findet die 4. Gmünder Messe für Schmuck und Gerät statt, ein Schaufenster der Branche.

Freitag, 05. Oktober 2018
Reinhard Wagenblast
49 Sekunden Lesedauer


Mehr Aussteller denn je, 31 an der Zahl, und eine Menge Menschen schon am Freitagabend bei der Eröffnung – neben den Ausstellern interessierte Besucher, die gleich die Vitrinen und Stände in Augenschein nehmen.
Das nächste Groß-​Jubiläum kündigte OB Richard Arnold an: Nachdem 1372 zum ersten Mal die Gmünder Goldschmiede urkundlich erwähnt wurden, sei es 2022 fällig – eine 650-​jährige Tradition. Es dürfte nicht viele Städte geben, die sich damit messen können. „Das Handwerk hat sich weiter tradiert. Gold und Silber hat immer noch einen wesentlichen Anteil an der Wirtschaftskraft der Stadt, Schwäbisch Gmünd hat einen Namen in der Welt. Hier gibt es Produkte und Fertigkeiten, die sind einzigartig.“ Neben dem aktuellen Schmuckschaffen zeigt die Messe Historisches: So am Stand der Firma Adam Hörner, die heuer 100 Jahre besteht, oder beim Edelmetallverband, der mit einem kuriosen Hochzeitsbecher aus Gmünder Produktion um 1870 aufwartet. Öffnungszeiten der 4. Gmünder Messe für Schmuck und Gerät im Stadtgarten: Samstag, 6. Oktober, von 10 bis 18 Uhr; Sonntag, 7. Oktober, von
11 bis 18 Uhr. Eintritt frei.

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