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Lokalnachrichten

» Schwäbisch Gmünd | Freitag, 16. November 2018

Gmünder Weltladen: Fair sein, fair bleiben

Galerie (3 Bilder)
 

Fotos: Lämmerhirt

Seit drei Jahren nun schon hat der Gmünder Weltladen sein neues Zuhause am Kalten Markt 29. Die Räumlichkeiten in der Münstergasse reichten irgendwann einfach nicht mehr aus. Am Kalten Markt nun ist Platz genug und die hellen Räume nahe der Innenstadt wirken sehr einladend. Hier werden sie nun verkauft, die Produkte, die fair gehandelt werden. Doch was genau bedeutet das eigentlich? Faire Produkte? Fairer Handel?

Im gesamten Fairen Handel stehen die Menschen und ihre elementaren Bedürfnisse im Vordergrund. Qualität bezieht sich hierbei nicht nur auf die Hochwertigkeit der Produkte, sondern auch auf die Sozialverträglichkeit im Herstellungs– und Vermarktungsprozess. Das bedeutet, dass Diskriminierung, ausbeuterische Kinderarbeit und Zwangsarbeit ausgeschlossen werden. Vorsitzende des Weltladens in Gmünd ist Cordula Reichert (großes Foto). Dass sie einmal die Vorsitzende des Weltladens werden würde, das hat sich nicht etwa ihr ganzes Leben abgezeichnet. Im Berufsleben war sie Berufsschullehrerin. Stein des Anstoßes waren ihre Söhne. 2002 war Wolf in Argentinien, um seinen Zivildienst abzuleisten, 2003 Sohn Arndt in Mexiko. Bei beiden waren Reichert und ihr Mann vor Ort und haben sich unter anderem von den Arbeitsbedingungen selbst ein Bild gemacht. „Seit dieser Zeit arbeite ich eigentlich ehrenamtlich“, erinnert sich Reichert noch genau. Im nächsten Jahr feiert der Weltladen bereits sein 40-​Jähriges und präsentiert sich hierzu unter anderem auf der Remspark-​Bühne, freut sich Reichert bereits. Ein Weltladen in Gmünd – das passt einfach, ist Schwäbisch Gmünd doch erst kürzlich erneut als „Fairtrade-​Stadt“ zertifiziert worden.
Schon immer Praktikanten
Usus ist es beim Weltladen auch, Praktikanten der hiesigen Schulen zu beschäftigen. Neu in diesem Jahr: Praktikant Bernard vom Landesgymnasium für Hochbegabte (LGH) bleibt für ein ganzes Schuljahr, arbeitet jeden Mittwoch mit. „Uns wurden einige Auswahlmöglichkeiten aufgezeigt, doch der Weltladen und der Faire Handel haben mich am meisten angesprochen“, sagt der 15-​Jährige.
Welche Länder vom Fairen Handel profitieren und wie viele Personen im Gmünder Weltladen arbeiten, lesen Sie in der Samstagsreportage von unserem Redakteur Timo Lämmerhirt.

Veröffentlicht von Alex Vogt.
Lesedauer: 79 Sekunden.

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