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Schäden im Alfdorfer Gemeindewald

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Foto: gbr

Es sei zwar nicht so wahrgenommen worden, aber der Wald habe in diesem Jahr einen Schaden erlitten wie nach schweren Stürmen: Trockenheit und Borkenkäfer-​Befall setzten ihm massiv zu. Was einen massiven Einschlag mit Verfall der Holzpreise zur Folge hatte.

Dienstag, 06. November 2018
Reinhard Wagenblast
36 Sekunden Lesedauer

Mit dem Betriebsplan für den Gemeindewald im kommenden Jahr befasste sich der Alfdorfer Gemeinderat. Vorgesehen ist laut Revierförster Gert Pfeifer nur ein Einschlag von 1000 Festmeter im Jahr 2019. Sozusagen ein Ausgleich: In diesem Jahr waren es zwangsläufig 2500 Festmeter, deutlich mehr als die im Jahresdurchschnitt vorgesehenen 1400 Festmeter. Tobias Horwath, stellvertretender Leiter des Forstamtes im Waiblinger Landratsamt, wird es mulmig angesichts der Entwicklung der letzten Jahre: „Die Erderwärmung bereitet Bauchschmerzen. Geht es so weiter, bekommen Eiche, Buche und Tanne auch noch Schwierigkeiten.“ Dabei sei der Rems-​Murr-​Kreis in diesem Jahr noch glimpflich davongekommen, doch „die Sägewerke sind voll, die Preise unten. Die Aussichten nicht besonders gut.“

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