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Lokalnachrichten

» Sport | Samstag, 14. April 2018

Heubacherin Lea Schmid holt Bronze in Italien, Mirjam Wirth wird beste deutsche Judoka in Berlin

Galerie (1 Bild)
 

Foto: pr

Anfang April haben zeitgleich der Junior European Cup (U 21) in Lignano und der Cadets European Cup (U 18) in Berlin stattgefunden. Zwei Judoka vom Judozentrum Heubach sind dabei gewesen. Lea Schmid startete in Italien in der Gewichtsklasse bis 78 kg, während Mirjam Wirth in Berlin bis 63 kg antrat.

Mit 604 Teilnehmern aus 36 Ländern war der Junior European Cup in Lignano (Italien) auch dieses Jahr wieder eine gute Möglichkeit zur Standortbestimmung für die teilnehmenden Sportler. Für die Judoka des deutschen Judobundes ist er als Nominierungsturnier für die Europa– und Weltmeisterschaften definiert.
Lea Schmid war als eine von 13 deutschen Teilnehmern nominiert, sie war mit dem Kader des Württembergischen Judoverbands angereist und wurde von ihren Landestrainern betreut. Sie startete in der Klasse –78 kg. Erstmals auf Platz eins gesetzt, konnte sie so mit einem Freilos den ersten European Cup des Jahres beginnen.
Den ersten Kampf bestritt sie gegen die Italienerin Betty Vuk. Schmid beendete den Kampf mit O uchi gari kurz vor Ende der regulären Kampfzeit. Gegen die Russin und spätere Siegerin Madina Kaisinova hatte sie das Nachsehen, sie unterlag mit Ippon und hatte somit die Chance aufs Finale verpasst. Im kleinen Finale kämpfte die Heubacherin gegen Dhaiby aus Frankreich um Platz drei. In einem ausgeglichenen Kampf konnte Schmid die siegbringende Wertung mit einer Kontertechnik erkämpfen. Nach einigen fünften Plätzen war der dritte Platz besonders wichtig für die junge Sportlerin. Sie zeigte, dass sie auch mental in einem kleinen Finale die Spannung halten kann. Schmids Bronzemedaille war die einzige Medaille für die deutschen Judoka bei den Frauen.
Ebenfalls fast 600 Judoka aus 38 Ländern waren beim European Cup U 18 in Berlin dabei. Auch bei diesem Großereignis ging es neben Medaillen um die Nominierung zur EM und WM. Mirjam Wirth wurde von ihrem Heubacher Coach Sven Albrecht betreut. Sie erwischte einen guten Start und besiegte in der ersten Runde Meiring, die Südafrikameisterin, mit O soto gari. Im zweiten Kampf konnte sie Aleksandra Kosojanskaja aus Litauen mit Haltegriff besiegen. Auch gegen Jelena Tasic konnte Wirth gut mithalten, bei einer Aktion von Tasic verletzte sie sich aber am Ellbogen und verlor den Kampf. Wirth versuchte es zwar gegen Kamille Nalbat aus den Niederlanden noch einmal, konnte aber nicht richtig anfassen und unterlag. Ein kleiner Trost war, dass Mirjam mit Platz neun beste Deutsche in dieser Gewichtsklasse wurde.

Veröffentlicht von Timo Lämmerhirt.
Lesedauer: 97 Sekunden.

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