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„Durch Bredis Brille“: Bargau ist das i-​Tüpfelchen auf Bredis Wochenende

Claus „Bredi“ Breitenberger ist „Fußballtourist“, wie er sich selbst nennt und reist von Wochenende zu Wochenende über die Amateurfußballplätze Württembergs. Nun berichtet der Gmünder auch regelmäßig in der Rems-​Zeitung in der Serie „Durch Bredis Brille“. Wie es der Name schon sagt, handelt es sich um die Sicht Bredis, nicht zwingend um die Meinung Rems-​Zeitung.

Montag, 23. April 2018
Timo Lämmerhirt
1 Minute 55 Sekunden Lesedauer

Es ist wirklich unglaublich. Aber ich konnte den sensationellen Fußball-​Nachmittag in Straßberg noch toppen und hab in Bargau in den letzten gut 25 Jahren, seit ich da hin komme, noch nie so einen Super-​Nachmittag erlebt.
Es ging schon in der Kreisliga A richtig gut los, als ich zwischen dem FC Germania Bargau II und dem FC Schechingen aufgrund der Tabellensituation eher einen gemütlichen Sommerkick erwartet habe. Doch weit gefehlt – beide Mannschaften boten für Kreisliga-​A-​Verhältnisse eine ganz starke Leistung und die zur Pause verdiente Führung der Bargauer war erst dann nicht mehr in Gefahr, als kurz vor Schluss das 2:0 fiel. Respekt aber an beide Mannschaften – so ein temporeiches Spiel bei solchen Temperaturen muss man in dieser Spielklasse erst mal hinbringen.
Und dieses tolle Wochenende fand dann seinen würdigen Abschluss in Form eines 5:3-Siegs der Bargauer Landesliga-​Mannschaft, der aus meiner Sicht verdient war, obwohl ich vom FC Heiningen ganz bestimmt nicht enttäuscht war. Zunächst neutralisierten sich bei leichten Bargauer Feldvorteilen die Mannschaften eine knappe halbe Stunde lang, wobei schon klar war, dass derjenige, der in Führung geht, für eine Vorentscheidung hätte sorgen können. Die Führung gelang dann den Bargauern in der 28. und 37. Minute, doch kurz vor der Pause erzielte Heiningen den Anschlusstreffer. Und auch auf das 3:1 der Bargauer in der 48. Minute hatte Heiningen kurze Zeit später mit dem zweiten Tor die passende Antwort. Danach gabs für Heiningen nach einer Notbremse eine rote Karte, wobei das eine 50:50-Entscheidung war und der Schiri erst gelb gegeben hat, aber nach Rücksprache mit dem Assistenten dann doch die Rote Karte raus geholt hat. Es blieb aber auch danach spannend und nachdem kurz zuvor einem Bargauer Treffer wegen einer fraglichen Abseitsstellung die Anerkennung versagt wurde, fiel in der 80. Minute dennoch das 4:2. Doch erneut schlug Heiningen zurück und erzielte abermals den Anschlusstreffer, bevor dann den Bargauern in der 87. Minute die endgültige Entscheidung gelang. Wenn ich den aktuellen Tabellenstand in der Liga nicht gekannt hätte, hätte ich von einem absoluten Spitzenspiel gesprochen. Und die Bargauer hatten einfach die Effektivität, die normalerweise die Heininger auszeichnet. Aber ich wage trotzdem die Prognose, dass der Meistertitel der Landesliga Staffel II nach Heiningen geht. Und auch die Schiedsrichterleistungen haben absolut gepasst. Leider habe ich es versäumt, den Nachmittag photographisch festhalten zu lassen. Doch dafür gibts das hier, was den heutigen Tag perfekt beschreibt: Auferstanden aus Ruinen nach dem 0:8 in Hofherrnweiler. Bredi

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Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 481 Tagen veröffentlicht.

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