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Lokalnachrichten

» Sport | Freitag, 01. Juni 2018

Holger Sanwald, 1. FC Heidenheim: „Brauchen neue Konkurrenzsituationen“

Galerie (1 Bild)
 

Foto: pr

Holger Sanwald, Vorstandsvorsitzender des Fußball-​Zweitligisten 1. FC Heidenheim, leitet seit 1994 die Geschicke und ist seit 38 Jahren in diesem Verein. Die vergangene Saison, in der der FCH nur knapp dem Abstieg entronnen ist, hat ihn zum Nachdenken angeregt.

Natürlich froh über den geschafften Klassenerhalt, legt er durchaus auch die Finger in die Wunden, die in der vergangenen Saison aufgerissen wurden. Unser Redakteur Timo Lämmerhirt hat sich mit Sanwald unterhalten und spricht mit ihm im ersten Teil unseres Interviews vor allem noch einmal über diese schwierige abgelaufene Saison.
Sie haben seit Mitte der Neunziger so einiges erlebt beim FCH. Würden Sie sagen, dass die vergangene Saison die schwierigste in Ihrer Karriere gewesen ist?
Ja, auf alle Fälle. Das kann man definitiv so sagen. Wir hatten zwar auch mal in der Verbandsliga ein Jahr, als wir in der Hinrunde gegen den Abstieg gespielt haben, auch in der Oberliga gab es mal ein weniger gutes Jahr – aber diesmal mussten wir bis zum allerletzten Spieltag um den Klassenerhalt bangen und das in der 2. Fußball-​Bundesliga. Das hat natürlich eine völlig andere Dimension als früher. Deswegen war das auch das schwierigste Jahr, keine Frage.
Sie hatten bereits angekündigt, sich nach Saisonende wieder direkt in die Arbeit stürzen zu wollen, Ihre Taten bestätigen dies. Sie haben vor allem mit den Nichtverlängerungen mit Marcel Titsch-​Rivero und Kevin Kraus für Aufsehen gesorgt. Dazu kam der Wechsel auf der Co-​Trainerposition. Was hat Sie zu diesen gravierenden Schritten veranlasst?
Zunächst einmal sind wir unheimlich glücklich und froh, den Klassenerhalt geschafft zu haben. Das soll auch nicht untergehen. Da zollen wir allen Beteiligten im Verein gehörigen Respekt, wenn man bedenkt, dass mit Kaiserslautern und Braunschweig ehemalige Deutsche Meister in die Drittklassigkeit abgestiegen sind. Das ist die eine Seite. Die andere Seite: Wir haben eine verheerende Auswärtsbilanz, sind die zweitschlechteste Auswärtsmannschaft. Wir haben gemeinsam mit Duisburg die meisten Gegentore (56) bekommen. Dazu sind alle Aufsteiger vor uns gelandet. Mit solch einer Saison können wir nicht zufrieden sein. Diese beiden Seiten muss man ehrlich und konstruktiv analysieren. Wir können jetzt nicht einfach so weitermachen, nur weil es am Ende gereicht hat. Das wäre zu gefährlich. Wir haben gesagt, wir brauchen neue Konkurrenzsituationen, neue Spieler, frisches Blut. Einfach neue Energie.
Kommen wir noch einmal auf Titsch-​Rivero, Kraus und Gmünder zurück.
Eins ist klar, Frank Schmidt als Trainer ist gesetzt. Da braucht man dann innerhalb der Mannschaft und innerhalb des Trainerteams eine Blutauffrischung. In der neuen Saison wollen wir angreifen. Das geht unserer Meinung nach im Wesentlichen nur über Veränderungen im Kader und die wollten wir vornehmen. Damit hat vielleicht nicht jeder gerechnet. Aber beide Spieler haben damit gewartet, den Vertrag zu unterschreiben, den sie vorliegen hatten.
Wir haben das große Interview mit dem mächtigsten Mann des Fußball-​Zweitligisten komplett in zwei Teilen sowohl in unserer Freitags– und Samstagsausgabe für sie platziert.

Veröffentlicht von Timo Lämmerhirt.
Lesedauer: 117 Sekunden.

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