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Lokalnachrichten

» Blaulicht | Mittwoch, 20. Juni 2018

Krimi um Schatzfund auf Ellwanger Markung

Galerie (1 Bild)
 

Foto: Rems-​Zeitung

Im Sommer 2017 sollen zwei Beschuldigte — ein 22– und ein 28-​jähriger Militaria-​Sammler aus dem Ostalbkreis — während eines Sondenganges auf der Suche nach Militaria-​Utensilien und Munition auf Gemarkung Ellwangen zufällig annähernd 10 000 Silbermünzen aus dem Mittelalter entdeckt und dann den Fund untereinander aufgeteilt haben.

Erst Monate nach der Bergung meldete einer der Schatzsucher den Fund beim Landesamt für Denkmalpflege. Bei einer Überprüfung stellten deren Mitarbeiter das ungewöhnlich umfangreiche Fundmaterial fest. Aufgrund dessen informierte das Landesamt für Denkmalpflege das Landeskriminalamt Baden-​Württemberg. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen hat daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung eingeleitet.
Bei der Durchsuchung der Wohnung des zweiten Beschuldigten konnten die Ermittler des Landeskriminalamts im Mai 2018 weitere aus dem Schatz stammende Münzen sicherstellen.
Bei der Entdeckung handelt es sich laut Landesamt für Denkmalpflege um einen der größten bekannten Münzschatzfunde des Spätmittelalters in Baden-​Württemberg und damit um einen archäologischen Fund von besonderer wissenschaftlicher Bedeutung.
Bei der Sichtung des ungewöhnlich umfangreichen Fundmaterials stellten die Wissenschaftler fest, dass neben Münzen auch Keramikfragmente sowie Reste von Textilien, welche zur Verpackung des Münzschatzes gedient haben könnten, vorhanden waren.
Neben den Silbermünzen, die aus dem 13. bis 14. Jahrhundert stammen sollen, wurde auch ein Fingerring aus Bronze mit einem gefassten Stein entdeckt. Aufgrund der laufenden Ermittlungen können gegenwärtig keine weiteren Details mitgeteilt werden.

Veröffentlicht von Manfred Laduch.
Lesedauer: 52 Sekunden.

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