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Lokalnachrichten

» Sport | Montag, 04. Juni 2018

Erdal Kalin wird Trainer beim TSV Essingen

Galerie (1 Bild)
 

Foto: pr

Diese Verbandsligasaison ist für den TSV Essingen nicht so rund gelaufen, wie man es sich gewünscht hatte. Nachdem man sich von Dennis Hillebrand einige Wochen vor Saisonende getrennt hatte und Michael Hoskins für die restlichen Partien eingesprungen war (Hoskins beginnt ab 1. Juli als U-​19-​Trainer beim VfR Aalen), fehlte noch ein Trainer für die Saison 2018/​2019. Diesen hat man jetzt mit Erdal Kalin gefunden, der erst vergangene Woche mit dem FV Sontheim/​Brenz den Bezirkspokal geholt hatte und sich zudem anschickt, mit den Heidenheimer Vorstädtern in die Landesliga aufzusteigen.

Schon seit meiner Zeit bei der TSG Hofherrnweiler habe ich mich natürlich mit den Trainern der Region befasst. Darunter war dann auch Erdal Kalin, von dem ich auch die Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum des 1. FC Heidenheim verfolgt habe. Erdal ist ein sehr umgänglicher und authentischer Typ und wir freuen uns, dass er die Trainerposition bei uns bekleiden wird“, sagt Patrick Schiehlen, Essingens Sportlicher Leiter. Kalin befindet sich derzeit mitten im Aufstiegsrennen mit seiner aktuellen Mannschaft FV Sontheim/​Brenz in der Bezirksliga. Diese untermauerte am vergangenen Spieltag mit einem 11:0-Erfolg beim SV Ebnat nochmals die Ambitionen, endlich in die Landesliga aufsteigen zu wollen. In der vergangenen Saison war Kalin noch mit dem FV im Finale der Relegation gescheitert. „Den Pokalsieg hatten wir uns als internes Ziel schon auf die Fahne geschrieben, weil wir natürlich nicht davon ausgehen konnten, dass wir nochmal um den Titel mitspielen würden. Wenn jetzt auch noch die Meisterschaft folgen sollte, wäre das natürlich ein Traum“, sagt Kalin, der natürlich noch den Fokus auf seine aktuelle Aufgabe richtet.

Dennoch freut er sich auch schon auf die neue Herausforderung in der Verbandsliga: „Essingen ist eine Hausnummer. Dort verfüge ich dann natürlich über qualitativ ganz andere Spieler als in der Bezirksliga. Dadurch erwarte ich aber natürlich auch mehr von diesen Spielern und denke, dass ich meine Vorstellungen vom Fußball gut umgesetzt bekomme. Im Schönbrunnenstadion finde ich natürlich eine ganz andere Basis vor“, so der designierte TSV-​Trainer. Angefangen hat Kalin seine Trainerkarriere 2009 als frischgebackener A-​Lizenz-​Inhaber bei der TSG Giengen, wo auch Heidenheims Zweitliga-​Trainer Frank Schmidt schon als Junior kickte. Nach zwei Jahren ging es weiter zum damaligen Bezirksligisten TV Steinheim, ehe er 2013 erstmals beim FV Sontheim anheuerte. In der Winterpause wurde er dann vom 1. FC Heidenheim für das Nachwuchsleistungszentrum abgeworben und musste mit dieser Zusage seine Tätigkeit als DFB-​Stützpunkttrainer (er arbeitete insgesamt zwei Jahre am Stützpunkt in Heidenheim und drei in Ulm) aufgeben. Mit der U17 stieg er damals in die Junioren-​Oberliga auf. Zur Saison 2016/​2017 kehrte er dann zurück zum FV Sontheim/​Brenz.

Schiehlen begründet die Entscheidung, die er gemeinsam mit der Abteilungsleitung des TSV getroffen hat: „Erdal ist ein Trainertyp, der keine Angst vor Entscheidungen hat, sehr leistungsorientiert denkt. Solch einen Trainertypen brauchen wir in Essingen.“ Kalin bestätigt die Einschätzung indirekt: „Ich weiß, welche Spieler in Essingen kicken und dass einige schon zig Spiele in der Regional– oder Oberliga oder gar noch höher auf dem Buckel haben. Wichtig ist aber doch, wie diese Spieler sich in den Ist-​Zustand der Mannschaft einbringen, die jungen Spieler führen und so dafür sorgen, dass wir eine gesunde Mischung hinbekommen, eine homogene Einheit werden.“

Nach dem geglückten Klassenerhalt geht es mit den Planungen beim TSV nun also munter weiter, die wohl wichtigste ist nun getroffen. Bezüglich eventueller Neuverpflichtungen, sofern sie denn erfolgen sollten, ist Kalin mit Schiehlen bereits in stetem Austausch. Nun möchte Kalin aber noch in Sontheim die Meisterschaft als zweite positive Erinnerung zurücklassen – um dann mit neuem Elan und diesem Selbstbewusstsein seine neue Aufgabe anzutreten. Kalin: „Für mich ist es eine Topchance, die ich ergreifen musste.“


Veröffentlicht von Alex Vogt.
Lesedauer: 149 Sekunden.

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