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LG Staufen: Leonie Riek stürmt in Nürnberg ins Finale

Die Elite der Leichtathletik hat sich im Max-​Morlock-​Stadion in Nürnberg zu den 118. deutschen Meisterschaften versammelt. Dabei ist es für viele Sportler nicht nur um Medaillen und persönliche Bestleistungen gegangen, sondern auch um die Vergabe der letzten Startplätze für die Europameisterschaften Anfang August in Berlin.

Montag, 23. Juli 2018
Timo Lämmerhirt
1 Minute 23 Sekunden Lesedauer

Insgesamt neun Athleten der LG Staufen vom Stützpunkt Schwäbisch Gmünd qualifizierten sich für Nürnberg. Aufgrund einer Verletzung musste jedoch Speerwerfer Patrick Hess seinen Start in Nürnberg schweren Herzens absagen.
Michael Kucher gab den Auftakt für die Rot-​Weißen, über die 400-​Meter-​Strecke war er auf dem Papier Letzter der Meldeliste und fand sich im ersten Vorlauf auf Bahn zwei wieder. Bei strömenden Regen blieb er von Beginn an auf Tuchfühlung mit dem späteren Deutschen Meister Johannes Trefz und zeigte ein beherztes Rennen. Im Ziel war er überrascht, dass die Zeit nicht unter der 48-​Sekunden-​Marke blieb. Vergangenes Jahr erreichte er das Finale, mit Rang 13 verpasste er jedoch den Endlauf bei diesen Meisterschaften. Dennoch ließ er einige Läufer hinter sich, die in diesem Jahr deutlich schneller waren und zeigte sich nach einer starken Saison zufrieden mit der Leistung. Kurze Zeit später griff Leonie Riek über 400 Meter Hürden in das Geschehen ein. Bei den U-​23-​Meisterschaften zeigte sie bereits ihr Potenzial und sprintete dort im Finale auf den sechsten Platz. Bei den Aktiven musste sie ihr Können erneut abrufen, auf Bahn sieben startend orientierte sie sich an der vor ihr laufenden Athletin und lief in ihrem angestrebten Rhythmus bis ins Ziel. Auf der Anzeigetafel erschien kurz darauf ihre Zeit, mit 60,64 Sekunden erzielte sie nicht nur eine neue persönliche Bestzeit, sondern stürmte damit auch ins Finale. Beeindruckend, da Riek noch dem ersten Jahrgang der U-​23-​Juniorinnen angehört und damit einen großen Erfolg erreicht.
Tags darauf legte sie sogar noch eine Topleistung drauf, von der tollen Atmosphäre der 15 000 Zuschauer getragen, pulverisierte sie ihre Bestleistung erneut und sicherte sich mit 60,29 Sekunden Rang sechs unter den besten Hürdenläuferinnen Deutschlands.
Den ausführlichen Bericht lesen Sie in unserer Dienstagsausgabe der Rems-​Zeitung.

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Hinweis: Dieser Artikel wurde vor 365 Tagen veröffentlicht.

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