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Lokalnachrichten

» Blaulicht | Montag, 09. Juli 2018

Brisanter Fund: Großeinsatz wegen Zyankali-​Fass in Straßdorf

Galerie (7 Bilder)
 

Fotos: Heino Schütte

Ein geheimnisvolles Industrie-​Fass mit Aufschrift Kaliumcyanid, auch bekannt als hochgiftiges Zyankali, hat am Montagnachmittag im Gewerbegebiet Süd in Straßdorf einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei ausgelöst. Auch der Rettungsdienst war vorsorglich vor Ort.

Zwischenzeitlich (18 Uhr) hat sich die Lage in Straßdorf entspannt. Das Fass wurde durch den Gefahrgutzug der Freiwilligen Feuerwehr mit einem zweiten, größeren Behälter gesichert und mit einer Sandummantelung umgeben. Experten werden nun den Inhalt an einem sicheren Ort näher untersuchen. Drei Stunden zuvor hatte der Fund alle Alarmglocken schrillen lassen: Das Fass war von Unbekannten auf dem Hof einer Firma an der Forststraße abgestellt, vielleicht „entsorgt“ worden. Mitarbeiter hatten die alarmierende, professionell gestaltete Aufschrift eines Industrieunternehmens entdeckt und sofort die Polizei verständigt. Kaliumcyanid (Zyankali) gehört zu den giftigsten chemischen Substanzen überhaupt. Auch lebensgefährliche Blausäuredämpfe können freigesetzt werden. Kommandant Uwe Schubert und sein Team zogen richtigerweise alle Register. Der Fundort wurde gemeinsam mit der Polizei weiträumig abgesperrt. Auch Beamte der Kriminalpolizei waren vor Ort, um Ermittlungen aufzunehmen. Feuerwehrleute in sogenannten Vollschutzanzügen nahmen Messungen vor und untersuchten das Fass. Es wurde keine Schadstofffreisetzung festgestellt. Der Inhalt, cirka 50 Liter , entpuppte sich als rätselhaft, konnte auch nicht auf Anhieb als Kaliumcyanid identifiziert werden. Weitere Analysen müssen noch folgen. Nicht ausgeschlossen auch, dass es sich um einen ganz üblen Scherz handelt. Die Abteilungen Gmünd, Straßdorf und Bettringen waren mit mehr als 60 Kräften im Einsatz. Ausführlicher Bericht am Dienstag in der Rems-​Zeitung.

Veröffentlicht von Heino Schütte.
Lesedauer: 59 Sekunden.

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