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Zu schnell: Sprung in den Kocher

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Ein Fluchtversucht vor der Polizei hat am Donnerstagnachmittag für einen 61 Jahre alten Autofahrer mit Schürfwunden, einem zerstörten Smartphone und nassen Kleidern geendet. Der Mann hatte gegen 16:00 Uhr die B 19 auf Höhe der Straubenmühle befahren, als er aufgrund überhöhter Geschwindigkeit von Beamten der Verkehrspolizei angehalten werden sollte.

Freitag, 03. August 2018
Heinz Strohmaier
47 Sekunden Lesedauer

Daraufhin bog er ab, hielt mit seinem Ford an und flüchtete zu Fuß. Hierbei sprang er mit einem Bauchklatscher (Schwäbisch auch „Bauchpflatscher“) in den Kocher und durchquerte diesen. Da dieser jedoch aufgrund der Trockenheit nur eine geringe Wassertiefe aufwies, hatte er sich hierbei leichte Verletzungen zugezogen. Sein Smartphone überlebte die Abkühlung hingegen nicht. Die verfolgenden Beamten hatten den komfortableren Weg über eine Brücke gewählt und stellten ihn nach wenigen hundert Metern. Als Grund seiner Flucht gab er sein schlechtes Gewissen wegen seines Alkoholkonsums an. Dabei hatte er noch einmal Glück gehabt, nachdem die Alkoholkonzentration sich noch im zulässigen Bereich befunden hatte. Auf den Mann kommt nun für seine Geschwindigkeitsüberschreitung mit dem Auto um 36 km/​h ein Bußgeldverfahren in Höhe von 120 Euro und 1 Punkt zu. Er wurde statt erlaubten 60 km/​h abzüglich Toleranz mit 96 km/​h gemessen.

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