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VfR Aalen besiegt die Würzburger Kickers dank furioser Anfangsphase mit 3:2

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Foto: Schlipf

Wer die ersten zehn Minuten verpasst hat, der hat tatsächlich was verpasst. Der Fußball-​Drittligist VfR Aalen hat die Würzburger Kickers schwindelig gespielt und frühzeitig für beste Sommerabendstimmung bei den 3872 Zuschauern in der Ostalb-​Arena gesorgt. Am Ende steht ein 3:2 (3:1)-Sieg für die Aalener zu Buche.

Dienstag, 07. August 2018
Timo Lämmerhirt
1 Minute 18 Sekunden Lesedauer

Auf drei Positionen hatte Aalens Trainer in Spiel zwei der Englischen Woche umgestellt und damit seine geplante Rotation umgesetzt. Für Yanis Letard, Lukas Lämmel und Marcel Bär brachte Argirios Giannikis Gerrit Wegkamp, Marian Sarr und Royal-​Dominique Fennell. Und der VfR legte – fast schon wie gewohnt – mit Powerfußball los. Die Kickers aus Würzburg, wohl auch verunsichert nach zwei Pleiten zu Saisonbeginn, schienen fast schon überfordert in den Anfangsminuten. Der VfR Aalen dagegen war der klare Chef in der eigenen Ostalb-​Arena und ging durch einen sehenswerten Treffer von Sascha Traut bereits in der dritten Minute in Führung. Nach schöner Flanke von Patrick Schorr zimmerte Traut den Ball gekonnt ins Eck.
Nur drei Minuten später legten die Aalener nach und belohnten sich für ihren immensen Aufwand gleich mit dem 2:0. Gerrit Wegkamp mit dem Pass auf Luca Schnellbacher, der leitete den Ball artistisch weiter auf den durchgestarteten Matthias Morys, der Schlussmann Patrick Drewes umkurvte und einschob. Aalen furios und die Kickers schienen vogelwild in der Abwehr und fast schon geschlagen. Doch ausgerechnet ein ehemaliger Aalener wollte sich nicht in sein Schicksal ergeben und trieb, meckerte und feuerte seine Mitstreiter an: Fabio Kaufmann. Nach einer Viertelstunde kamen die Kickers durch Patrick Göbel zu einer Kopfballchance, doch der Würzburger setzte bei seinem Versuch zu hoch an. Ganz anders die Aalener, die vor allem durch die drei Offensivakteure Wegkamp, Morys und Schnellbacher für Spielwitz sorgten. (SvE)
Den ausführlichen Bericht lesen Sie in der Mittwochsausgabe der Rems-​Zeitung.

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